Neuer Hochbehälter sichert Versorgung in Münden

„Wasser marsch!“

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Wasser marsch: Bauamtsleiter Adolf Scheuermann, EWF-Wassermeister Kai Menzel und Bürgermeister Uwe Steuber im neuen Hochbehälter in Münden, der gestern offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde.

Lichtenfels-Münden - Platz für 200 Kubikmeter Wasser hat der neue Wasserhochbehälter, der in Münden am Freitag seiner Bestimmung übergeben wurde.

Mündener, Vertreter der Stadt Lichtenfels, der Energie Waldeck-Frankenberg, der Baufirmen und des Wasserbeschaffungsverbandes Eisenberg (WBV) waren Freitagnachmittag zum neuen Hochbehälter oberhalb Mündens gekommen, um ihn offiziell in Betrieb zu nehmen. „Wasser marsch!“ hieß es, nachdem Bürgermeister Uwe Steuber Hintergründe erklärt hatte.

Da der Fachdienst Gesundheit bereits 2007 auf den schlechten Zustand des alten Hochbehälters, Baujahr 1931, hingewiesen hatte, wurde 2008 eine erste Bestandsanalyse durchgeführt, die diverse Schäden an der vorhandenen Innenauskleidung zu Tage brachte, erklärt Steuber. 2012 entschloss sich der WBV schließlich für einen Neubau. Mit dem Bau wurde im April begonnen; er schlägt mit rund 455 000 Euro zu Buche. „Die Summe ist für uns nicht leicht zu stemmen, doch eine Sanierung des alten Hochbehälters wäre unwirtschaftlich gewesen“, sagte Steuber.

Der neue Hochbehälter ist mit Erde angedeckt, in ovaler Form gebaut und beinhaltet zwei Kammern, die durch eine Mittelwand voneinander getrennt sind. Beide Kammern haben ein Fassungsvermögen von jeweils 100 Kubikmetern - und damit doppelt so viel wie der alte Behälter. Ein Tank dient der Wasserversorgung, einer ist für Löschwasser vorgesehen - damit entspricht er nun den gesetzlichen Vorgaben. „Die Größe hat sich nach den Spitzenwerten der vergangenen Jahre gerichtet“, erklärte Steuber.

Während der Bauphase gab es einen Übergabeschacht, um die Wasserversorgung von Münden sicherzustellen.

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