Feuerwehr Korbach wählte neuen Vorstand – 145 Einsätze im vergangenen Jahr

Wechsel bei der Wehr: Bernd Ashauer löst Udo Lind als Vorsitzenden ab

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Das ist der neue Vorstand des Feuerwehrvereins: (von links) Bernd Ashauer, Alexandra Peyker, Felix Ruf, Marie Prozeller, Markus Block und Harald Casper.

Korbach. Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Korbach sind einige Posten im Vorstand des Feuerwehrvereins neu besetzt worden. Vorausgegangen waren Wahlen mit einstimmigen Ergebnissen. Der Vorsitzende Udo Lind gab seinen Posten nach 15 Jahren an Bernd Ashauer ab.

Stellvertreter wurde Markus Block. Die Geschäftsführung übernahm Alexandra Peyker, er wird künftig von Felix Ruf vertreten. Um die Pressearbeit kümmert sich Harald Casper, und die Schriftführung besorgt Marie Prozeller.

Udo Lind erhielt viel Anerkennung für seine langjährige und zuverlässige Arbeit, immer getreu seiner Devise: „Kein Problem, wir machen das“. Als Jugendwart wurde Stefan Casper im Amt bestätigt. Seine Stellvertreter heißen: Britta Lamm, Rene Jost und Marcel Block.

Vor den Neuwahlen hatte Udo Lind neben Bürgermeister Klaus Friedrich, Stadtverordnetenvorsteherin Liselotte Hiller und Mitglieder des Magistrats auch Gäste aus Waltershausen und etwa 100 Kameradinnen und Kameraden begrüßt. Er hob in seinem Jahresbericht einige Höhepunkte des Vereins hervor wie die Weihnachtsbaumsammelaktion, die Übergabe der neuen Drehleiter, die neue Bekleidung und diverse Veranstaltungen. Der Verein hat aktuell 159 Mitglieder.

Wehrführer Andre Casper schloss sich an und berichtete von den Höhepunkten der Feuerwehr 2017: Neue Organisationsstruktur und Einführung der digitalen Alarmierung, die noch in einigen Bereichen mit Funkschatten zu kämpfen hat. Die Taufe der neuen Drehleiter durch Stadtverordnetenvorsteherin Liselotte Hiller ist allen noch in guter Erinnerung.

Ausbildung weiterhin wichtig

Casper hob die Bedeutung der Ausbildung für die Kameradinnen und Kameraden hervor, die sich bei 145 Einsätzen bewährten: 37 Brände, vier Verkehrsunfälle, 18 Ölspuren, 30 technische Hilfsleistungen,acht Verletzungstransporte, sieben Tiereinsätze, zweimal Gefahrgut und 39 Fehlalarme. In der Zukunft stehen die Zeichen weiter auf Ausbildung, Übung und Weiterbildung, vor allem der Weiterentwicklung der Einsatzbereitschaft, für die etwa 100 Leute zur Verfügung stehen.

Jugendwart Stefan Casper berichtete von der Kinder- und Jugendarbeit. Bei den „Feuersalamandern“ sind 18 Kinder unterwegs und üben einmal im Monat. Die Jugendfeuerwehr hat 35 Mitglieder und übt jeden Donnerstag Unfallverhütung, Gerätekunde, Erste Hilfe, Wassereinsatz, Atemschutz, Brennen und Löschen und vieles mehr. Dazu kommen immer kleinere und größere Übungen in der Region. Aber auch Freizeitaktivitäten kamen nicht zu kurz: Flutlichtschlittenfahren, Aktionstag oder Zeltlager. Um die Nachwuchsarbeit weiter zu sichern, gab es Einsätze in mehreren Schulen: Probealarm mit Geräteschau und Werbeeinsätze in mehreren Klassen.

In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Klaus Friedrich die Einsatzbereitschaft und Kameradschaft der Feuerwehr und stellte viel Arbeit beim kommenden Hessentag in Aussicht. Dr. Christoph Weltecke, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, brachte die Grüße des Verbandes mit. Große Sorge bereitet ihm derzeit die zunehmende Gewalt gegen Einsatzkräfte, wie zum Beispiel in der Silvesternacht. Er rief zur verstärkten Aufmerksamkeit und Aufklärungsarbeit auf: „Helfende Hände schlägt man nicht“. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden am Ende Leistungsabzeichen und Ehrenplaketten verliehen sowie Beförderungen durchgeführt. (os)

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