Gründungsversammlung des „Fördervereins Kirchenmusik Korbach“ gelungen

Dr. Wecker ist erster Vorsitzender

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Korbach - 17 Musikinteressierte kamen gestern Abend zusammen, um den „Förderverein Kirchenmusik Korbach“ zu gründen. Dr. Hartmut Wecker ist der erste Vorsitzende des neuen Vereins.

Als „schönen Anlass“ bezeichnete Dekanin Eva Brinke-Kriebel die Zusammenkunft im Gemeindehaus der Kiliansgemeinde. Ziel der Anwesenden war es, einen „Förderverein Kirchenmusik Korbach“ zu gründen - und das gelang auch. 17 Mitglieder umfasst der Verein zunächst, sie alle stimmten über die Satzung und den Vorstand ab. Nun steht noch die Eintragung ins Vereinsregister an.

Konzerte finanzieren

Zum ersten Vorsitzenden ernannte die Versammlung Dr. Hartmut Wecker. Er wird vertreten durch die Dekanin Eva Brinke-Kriebel. Karl Oppermann, der auch schon dem Vorstand des“ Fördervereins Kiliansorgel“ angehörte, ist Schatzmeister. Zum Schriftführer wurde Thomas Schwill gewählt. Beisitzer ist Joachim Richter.

Die Ziele des Vereins sind klar gesetzt. Nach dem Ende des Fördervereins Kiliansorgel wollen die Mitglieder weiterhin für hochklassige Kirchenmusik in Korbach sorgen. Konzerte und anderere kirchliche Veranstaltungen sollen durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Einnahmeüberschüsse finanziert und vom Verein auch organisiert werden. Der Mitgliedsbeitrag liegt bei 30 Euro im Jahr.

„Wir arbeiten gemeinnützig, und das ganze ist auch nicht an eine Konfession gebunden“, erklärte Karl Oppermann. So lautet das erste Ziel, den Auftritt des Knabenchors Hannover im November durch den neu gegründeten Verein zu planen.

Die Versammlung verlief nicht ganz ohne Reibungspunkte, oder „Geburtsschwierigkeiten“, wie es Dr. Hartmut Wecker ausdrückte. Beim Thema Zusammensetzung des Vorstandes gingen die Meinungen teilweise auseinander. Eberhard Jung ist als Stadtkantor Mitglied des erweiterten Vorstandes und somit nicht stimmberechtigt, was nicht bei jedem auf Zustimmung traf.

Debatte um Stadtkantor

Vor allem Thomas Schwill hielt ein Mitspracherecht des Stadtkantors für sinnvoll. Eva Brinke-Kriebel wiederum sah das nicht so. Sie wolle so verhindern, dass nach außen der Eindruck entstehen könne, Mitglieder des Vereins würden lediglich für ihre eigenen Interessen, zum Beispiel für die Kantorei, abstimmen.

Ähnlich sah es bei der Diskussion um die Mitglieder der evangelischen Stadtkirchengemeinde aus. Sind diese nicht im Vorstand vertreten, können zwei von ihnen automatisch in den erweiterten Vorstand aufgenommen werden - ohne dafür zwingend Fördervereinsmitglied zu sein.

Letztendlich verliefen aber alle Wahlen einstimmig und Korbach hat einen Verein mehr, der sich für gemeinnützige Zwecke einsetzt. (tt)

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