Dekoratives und Geschenkartikel

Beliebter Weihnachtsbasar der Korbacher Werkstätten der Lebenshilfe

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Handgemachte Waren aus Holz präsentieren die Beschäftigten der Korbacher Werkstätten, hier (von links) Britta Mehler, Jasmin Jürgens und Michael Kin. 

Korbach. Der traditionelle Weihnachtsbasar der Korbacher Werkstätten wird gut angenommen. Viele Stammkunden sind unter den Besuchern.

Der Duft nach frisch gebackenen Waffeln, Torten und Plätzchen mischt sich mit dem von Adventsge-stecken aus Tannengrün. Der Anblick von leuchtenden Papiersternen und geschnitzten Kerzen verschafft eine heimelige Atmosphäre. Menschen kommen zusammen, plaudern, schlemmen und shoppen. Solche Eindrücke sind es, die den Weihnachtsbasar der Korbacher Werkstätten des Lebenshilfe-Werkes ausmachen.

Auch am Donnerstag wird der Basar in der Hauptwerkstatt in der Christian-Paul-Straße von 9 bis 17 Uhr geöffnet sein. Seit Mittwoch haben die Mitarbeiter der Werkstätten Gelegenheit, ihre Arbeiten auszustellen und zu verkaufen. Klassischer Baumschmuck, Kerzen, Nistkästen – viele der Waren haben die Beschäftigten aus Holz hergestellt. Doch nicht nur üblicher Adventsschmuck wird nachgefragt. „Grillzangen und Traumfänger sind jedes Jahr wieder der Renner“, weiß die Einrichtungsleiterin Kirsten Hille.

Verschiedene Werkstoffe, darunter auch Beton, haben Beschäftigte des Stellwerkes für ihre Deko-Stücke benutzt. Etwas fürs Auge, aber auch mit praktischem Nutzen sind die genähten Waren der Werkstatt für psychisch kranke Menschen. Die Erlöse kommen den Menschen mit Behinderung zugute.

Mit weiteren Ständen beteiligen sich zudem die Werkstatt Bad Wildungen mit einem Bücherflohmarkt, die Vollkornbäckerei Brotgarten, der Bio-Garten aus Flechtdorf, Corvita, der Förderverein Lebenshilfe Waldeck und das Hofgut Rocklinghausen.

Spende in Höhe von 3000 Euro

Zum wiederholten Mal unterstützt die Volksbank Kassel-Göttingen das Lebenshilfe-Werk Waldeck-Frankenberg. Karl-Heinz Biederbeck und Eckhart Schmidt überreichten die Spende. „Das hilft uns, Projekte durchzuführen, die sonst nicht zu finanzieren wären“, sagte Frank Strotmann vom Vorstand der Lebenshilfe. 

Die Spende in Höhe von 3000 Euro soll dem Stellwerk zugute kommen, dem zentralen Berufsbildungsbereich, in dem alle Menschen mit Behinderung anfangen, die bei der Lebenshilfe beschäftigt werden, erläuterte Kirsten Hille. Das Geld werde für eine Bildungsfahrt im nächsten Jahr nach Stuttgart verwendet. 20 Teilnehmer werden dann die Chance bekommen, „über den Tellerrand hinauszuschauen“, sagte Clara Ruf, die als Bildungsbegleiterin dabei sein wird. „Menschen, die alleine nicht verreisen können, bekommen so die Gelegenheit, mit anderen zu verreisen.“

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