Leichtathletin Tatjana Schilling wird für ihre Erfolge bei Senioren-WM in Brasilien geehrt

Weltmeisterliches Flair in Korbach

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Sie freuen sich über die Erfolge der Weltmeisterin: Heidrun Leithäuser, Marion Tenbusch, Stefan Schaller, Hella Schilling, Tatjana Schilling, Dietmar Schilling, Dr. Reinhard Kubat, Udo Leithäuser, Silke Kaiser und Rainer Groß.

Korbach - „Eigentlich hatte ich die Weltmeisterschaft schon abgehakt“, berichtet Tatjana Schilling. Dann reiste sie aber doch nach Brasilien - und kehrte mit drei Goldmedaillen wieder zurück. Die EWF begrüßte die Weltmeisterin.

Unter der glühenden Sonne Brasiliens lief Tatjana Schilling bei den Senioren-Weltmeisterschaften der Leichtathleten zur Höchstform auf. Sie sicherte sich die Goldmedaille im Siebenkampf. „Das allein ist schon eine Leistung, die wir gar nicht hoch genug bewerten können“, ist sich Landrat und Aufsichtsratvorsitzender der Energie Waldeck-Frankenberg Dr. Reinhard Kubat sicher.

Dann legte die Sportlerin aber noch mal nach. Und das gleich dreifach. Im Weitsprung und im Hürdenlauf sicherte sie sich zwei weitere Weltmeister-Titel, im Hochsprung gab es silbernes Edelmetall. „Jetzt hat sie es aber übertrieben“, meint ihr Vater Dietmar Schilling lächelnd. Dabei hatte Tatjana Schilling die Weltmeisterschaft eigentlich schon abgehakt. Doch dann meinte auch ihr Chef, Stefan Schaller, dass sie diese Chance nicht ungenutzt lassen sollte.

„Sie weiß, wie ich ticke“

Mit der Unterstützung ihres Arbeitgebers, der EWF, flog sie also mit ihrer Tochter Alicia nach Porto Alegre. „Alicia war mir eine Riesenhilfe. Sie weiß, wie ich ticke, was ich brauche und wie alles abläuft“, drückt die Athletin ihren Dank aus. Für die Weltmeisterschaften habe sie sich richtig ins Zeug gelegt, wissen auch ihre Vereinskolleginnen Marion Tenbusch und Silke Kaiser und ihre Trainerin Heidrun Leithäuser. Sie sind, genauso wie Tatjana Schillings Eltern, Dietmar und Hella Schilling, zu einem Empfang in den Räumen der EWF gekommen. „Sie widersetzt sich den biologischen Gesetzen - anstatt mit dem Alter an Leistung zu verlieren, steigert sie sie noch“, zeigt sich Udo Leithäuser, Abteilungsleiter der Leichtathleten des TSV Korbach, beeindruckt.

Einfach nur Danke sagen

„Sie ist ein Aushängeschild für den Sportverein, aber auch für Waldeck-Frankenberg und dafür, dass man trotz der Einbindung in den Beruf Höchstleistungen bringen kann“, resümiert Kubat. Die Erfahrungen in Brasilien seien gewiss tolle Erinnerungen für die Sportlerin.

Tatjana Schilling möchte nach den Erlebnissen und Erfolgen in Brasilien einfach nur herzlich Danke sagen. Danke an ihre Freunde, Kollegen und die Firma, aber vor allem auch an ihre Familie, die sie bei ihren Vorhaben wunderbar unterstützt habe. Eine kleine Anerkennung für die sportlichen Leistungen hält Kubat noch bereit: einen bunten Blumenstrauß.

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