Weltwassertag zu Thema „Wasser und Arbeitsplätze“ – Einblick in Versorgung

Von Brunnen bis Zähler

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Andre Kahnert zeigt, wie die Suche nach Lecks funktioniert – im Hochbehälter Strother Straße hört er aber keine Probleme.

Korbach. Dienstag ist Weltwassertag. Zum Motto "Wasser und Arbeitsplätze" präsentiert der EWF-Wasserbetrieb seine zahlreichen Aufgaben.

36 Meter weit erstreckt sich das Wasser, der Grund ist in fünf Metern Tiefe nur zu erahnen. Dass überhaupt Flüssigkeit den unterirdischen Behälter füllt, ist erst zu erkennen, als Andre Kahnert das Licht anschaltet und die fast ruhige Wasseroberfläche beleuchtet. 3400 Kubikmeter befinden sich im Tank unter der Strother Straße, es ist das größte Reservoir Korbachs. Andre Kahnert ist mitverantwortlich dafür, dass es bei den Menschen in der Hansestadt ankommt.

Im Januar hat er seine Ausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungswirtschaft abgeschlossen. Als Teil des vierköpfigen Wasserbetriebs der EWF ist er „vom Brunnen bis zum Zähler“ für das kühle Nass verantwortlich. Das umfasst viele Aufgaben – nicht zuletzt, Lecks ausfindig zu machen. Die Suche nach ihnen beginnt in der Zentrale: Die Anlagen übermitteln Höhenstände und Fördermengen.

Der „Nullverbrauch“ bei Nacht liegt bei knapp 20 Kubikmetern pro Stunde. „Wenn es plötzlich 25 sind, können wir von einem Leck ausgehen“, erklärt Friedrich Wilke, Leiter des Wasserbetriebs. Zur genauen Bestimmung horchen die Mitarbeiter mit einem Ortungsgerät an Hydranten die Leitung nach Schwingungen und Wasserbewegungen ab.

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