Jahreshauptversammlung der Diemelseer Feuerwehren mit Ehrungsmarathon

Weniger Einsätze, aber mehr Brände

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Diemelsee-Wirmighausen - Ein Großbrand im Sägewerk, ein Wohnungsbrand mit Personenrettung, brennende Böschungen und Kamine, ein Traktor-Überschlag und ein Habicht in Not: Bei der Jahreshauptversammlung der 13 Diemelseer Feuerwehren am Freitagabend in Wirmighausen blickt die Wehrführung auf ein ereignisreiches, aber ruhigeres Jahr zurück.

Ruhiger deshalb, weil die Zahl der Einsätze laut stellvertretendem Gemeindebrandinspektor Karl-Wilhelm Römer im Vergleich zum Vorjahr von 59 auf 36 zurück ging. Der Schweinsbühler lässt in der Wirmetalhalle das Einsatzjahr Revue passieren.

Auffällig ist, dass sich die Gesamteinsatzzeit lediglich um 145 Stunden auf 1510 Stunden verringert hat. Allein die Lösch- und Nachlöscharbeiten am Rhenegger Sägewerk, das Ende Juli vollständig abbrannte, hatten die Brandschützer rund 550 Stunden gefordert.

Römer stellt ohnehin fest, dass die Feuerwehrleute 2012 verstärkt bei Brandeinsätzen gefragt waren: Die Einsatzzeit hat sich mit 818 Stunden mehr als verdoppelt, während für technische Hilfeleistungen nur etwas halb so viele Stunden aufgebracht werden mussten wie 2011. „Ich bedanke mich für die harmonische Zusammenarbeit und wünsche allen, dass sie von den Einsätzen 2013 wieder gesund nach Hause kommen“, betont Römer, bevor er das Mikrofon an Gemeindebrandinspektor Uwe Becker (Stormbruch) übergibt.

Becker schließt sich den Dankesworten an und widmet sich im zweiten Teil des Jahresberichts Ausbildung, Ausrüstung und Wettkämpfen.

Dem Jahresbericht der Feuerwehrführung folgen Rück- und Ausblicke aus den verschiedenen Abteilungen sowie die Grußworte der Ehrengäste.

Zusammen mit den Gemeindebrandinspektoren treten die Ehrengäste abschließend zum Ehrungs- und Beförderungsmarathon an. 86 Urkunden verleihen sie an engagierte Kameraden – darunter auch einen Ehrenbrief des Landes Hessen an den Stormbrucher Wilhelm Biederbick. (nv)

Mehr lesen Sie in der WLZ-Zeitungsausgabe vom 7. Januar 2013.

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