Kreisel-Mitarbeiter und Korbacher Ärzte öffnen Teddyklinik für Kindergartenkinder

Wenn das Kuscheltier krank ist

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Eine kostenlose Behandlung für die Stoffbären von Luc (5 Jahre), Felix (6) und Lisa (4) bieten der Kreisel um Brigitte Jehnigen und Korbacher Ärzte am 14. September in der Teddyklinik an.

Korbach - Eine Klinik nur für Stofftiere öffnet am 14. September in Korbach. Kinder können ihre Teddybären dann im Bürgerhaus von echten Ärzten behandeln lassen und selbst die Angst vorm Besuch bei den Menschen in Weiß verlieren.

Der Gang zum Arzt ist für viele Kinder mit einer gehörigen Portion Angst verbunden. Diese Sorgen wollen die Mitarbeiter der Kindertagesstätte Kreisel und Korbacher Ärzte den jungen Patienten nehmen. Am Samstag, 14. September, öffnet von 10 bis 14 Uhr erstmals die Teddyklinik in Korbach.

Das Bürgerhaus wird sich an diesem Tag in ein kleines Krankenhaus verwandeln. Wartezimmer, Cafeteria und Behandlungsräume bieten Platz für Kinder und ihre Kuscheltiere. Die jungen Besitzer der Teddybären und Puppen können sich vorher für ihre Stofftierfreunde eine Krankheit ausdenken und dann lernen, wie ein Arztbesuch verläuft. Das beginnt mit der Anmeldung an der Rezeption und geht über die Behandlung mit Verbandanlegen sowie Fiebermessen bis zur Ausstellung eines Rezeptes.

„Wir haben die Teddyklinik im kleinen Rahmen schon in der Kindertagesstätte durchgeführt und die Eltern fanden die Idee sehr schön“, erklärt Brigitte Jehnigen, Vorstandsvorsitzende des Kreisels Korbach. Unterstützung für das Projekt gibt es von der Stadt Korbach und zahlreichen Ärzten. Mit dabei sind der Orthopäde Dr. Matthias Seel, die Kinderärzte Dr. Meike Bökemeier und Dr. Cathrin Wilke, die Zahnärztin Dr. Christiane Figge, der Internist Dr. Tobias Weidemann, die Johanniter-Unfallhilfe und Franz Kirchner von der Hirsch-Apotheke. Da sollte für jedes Kuscheltier, egal mit welcher Verletzung oder Krankheit, der passende Arzt dabei sein.

„Die Kinder sollen in der Teddyklinik möglichst ohne ihre Eltern zum Arzt gehen und die Abläufe kennenlernen“, sagt Corinna Möseler vom Kreisel. Das Angebot richtet sich vor allem an Kinder im Kindergartenalter, aber auch darüber hinaus ist der Besuch der Teddyklinik möglich. Praxisgebühr oder Eintritt gibt es nicht. Und bittere Medizin muss auch keiner schlucken. Auf den Rezepten werden „Medikamente“ wie Gummibärchen und Traubenzucker verschrieben,

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