Wenn Schützenfrauen zaubern

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Selbstgemachtes und Leckeres boten die Schützenfrauen bei ihrem ersten Basar am Samstag im Gildehaus an. Foto: Demski

Korbach - Eine Veranstaltung im Korbacher Gildehaus, die ganz offensichtlich die Handschrift der Frauen trug: Beim ersten Basar der frisch gegründeten Frauenformation wartete allerlei Selbstgemachtes auf die Besucher.

Vom Getreidekissen bis zur Marmelade, vom Likör bis zum selbstgebackenen Kuchen: Die Schützenfrauen luden zum Stöbern und Einkaufen ein.

„Wir haben überlegt, was wir als neue Frauenformation auf die Beine stellen können“, erklärte Ilselore Jost, „und dann dachten wir: Jeder bringt ein, was er gerne macht“. Also nähten und strickten, kochten und bastelten die Frauen der Formation den Sommer über und präsentierten am Samstag im Gildehaus ihr kreatives Ergebnis.

„Das hat toll geklappt“, freute sich Ilselore Jost dann auch, „auch für die Gemeinschaft war es schön, etwas zusammen auf die Beine zu stellen“. Wer einmal den Eingang durch die schmale Gildehaustür genommen hatte, bekam dann auch einen Vorgeschmack auf Weihnachten. Nikoläuse und Sterne bestimmten das Bild, aber auch Zeitloses verkauften die Schützenfrauen - und Köstliches. Marmelade und Likör aus eigener Herstellung wurden ebenso gerne gekauft, wie Dekorationsartikel.

„Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden“, stellte Ilselore Jost am Nachmittag fest. Viele Bastel- und Handarbeitsprodukte waren da bereits über den Tisch gegangen. Während die Verkäufer der Formation lediglich das Material in Rechnung stellen, soll der Rest des Erlöses der Formation zugute kommen. Vor allem dank des Kuchenbuffets dürfte der Topf am Ende des Tages gut gefüllt gewesen sein: Im Obergeschoss des Gildehauses ließen sich viele Besucher am Nachmittag selbstgemachtes Gebäck schmecken und nutzten die Gelegenheit für ein gemütliches Pläuschchen.

Und auch der erste Geruch von Glühwein lag in der Luft: Denn vor dem alten Steinhaus schenkten die Schützenfrauen warme Getränke aus. Auch künftig will die Frauenformation das Schützenjahr im November bereichern. Ilselore Jost verriet bereits: „Wir können uns vorstellen, alle zwei Jahre zum Basar einzuladen. Und am Programm wollen wir auch weiter feilen.“ Von Theresa Demski

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