Goldhausen

Wenn der Vater mit dem Sohne …

- Korbach-Goldhausen (jk). „Wir sind durch“, heißt es am Eisenberg. 50 Meter Stahlrohr durch den Fels sorgen dafür, dass Besucher im Goldbergwerk ordentlich durchatmen können.

Hautnah erleben Besucher am Eisenberg, wie die Goldsucher ehedem zu Werke gingen. Mit 20 Kilometern Such- und Abbaustrecken ist der Eisenberg durchlöchert wie ein Schweizer Käse. Der „Untere-Tiefe-Tal-Stollen“ dient seit 2004 als Besucherbergwerk, wo es hinein geht bis in mittelalterliche Spuren. Im nächsten Jahr sollen die Führungen des Vereins „Historischer Goldbergbau Eisenberg“ um rund 200 Meter erweitert werden. Und genau in diesen Querschlag hat die Firma „Anger und Söhne“ (Hessisch Lichtenau) ein Loch gebohrt: 50 Meter von oben durch den Fels. Am Donnerstag schweißten Bohrmeister Jürgen Pröhl und sein Sohn Kai am Bohrpunkt unterhalb der Burgruine die letzten Stahlrohre, die künftig wie ein Luftabzug zur „Bewetterung“ dienen. Nächste Woche kommt in Goldhausen noch eine stählerne Kappe drauf, dann widmet sich Pröhl der nächsten Aufgabe: Mineralwasser-Bohrung in der Rhön.

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