Welche Begriffe sind typisch oder besonders für die Heimat?

Wettbewerb startet: Die WLZ sucht Waldecks Wort

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Die Jury des Wettbewerbs „Die WLZ sucht das Wort Waldecks“: WLZ-Redaktionsleiter Thomas Kobbe, Andreas Karl Böttcher vom plattdeutschen Arbeitskreis der Bad Arolser Bezirksgruppe im Waldeckischen Geschichtsverein, Carl-Anton Prinz zu Waldeck und Pyrmont und Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling von der der Diemelseer Bezirksgruppe des Waldeckischen Geschichtsvereins.

Korbach. Welche Begriffe sind typisch oder besonders für Waldeck? Die WLZ startet dazu einen Wettbewerb.

„Wat schwatzet wij im Waldeckschen? Platt, wat süs.“ Schwatzen? Dieses Wort kennen die westfälischen Nachbarn nicht, sie „köddern“. Und im Hochdeutschen bedeutet es keineswegs „schwätzen“, sondern „sprechen“. Es gibt noch viele solcher Waldecker Besonderheiten. Außerdem pflegt jedes Dorf seine Wörter, die es von anderen unterscheidet.

Welche das sind? Das will die Waldeckische Landeszeitung herausfinden – sie ruft die Waldecker in allen Dörfern und Städten auf, für sie typische oder einmalige Begrifflichkeiten einzusenden.

Dann können die Waldecker unter den eingereichten Vorschlägen abstimmen: Was sind ihre beliebtesten Wörter? Und zum Schluss kommt die große Frage: Was ist das „Wort Waldecks“?

Der Möglichkeiten gibt es viele. Und die Wörter müssen nicht unbedingt auf Platt sein. Selbstverständlich sind auch die Vorschläge der „hochdeutschen“ Edertaler und Wildunger willkommen, die südöstlich der „Ik/Ich-Linie leben.

Interessenten können auf verschiedenen Wegen teilnehmen:

per Postkarte oder Brief an die Waldeckische Landeszeitung, Lengefelder Str. 6 in 34497 Korbach,

hier im Internet über das unten angehängte Teilnahmeformular.

Teilnehmer sollten angeben, aus welchem Dorf das Wort stammt, und bei plattdeutschen Wörtern auch kurz die Bedeutung erläutern oder umschreiben. Name und Adresse nicht vergessen.

Für die Teilnehmer gibt es attraktive Preise zu gewinnen: einen Reisegutschein und Eintrittskarten für den Hessentag in Korbach. Auch Vereine, Ortsbeiräte oder andere Gruppen können sich am Wettbewerb beteiligen.

Außerdem gibt es noch einen zweiten Preis zu gewinnen – den für die „Platt-Hochburg“ Waldecks, also für das Dorf oder die Stadt mit den meisten Einsendungen. Für den Sieger in dieser Kategorie gibt es einen Geldpreis in Höhe von 250 Euro.

Einsendeschluss ist derGründonnerstag, 29. März.

Jury wählt die Favoriten aus

Nach Ostern beginnt die zweite Phase: Eine Jury ermittelt „Waldecks Wort“. Die vier Mitglieder sind:

  • Carl-Anton Prinz zu Waldeck und Pyrmont,
  • Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling, Direktor des Korbacher Amtsgerichts, Vorsitzender der Diemelseer Bezirksgruppe im Waldeckischen Geschichtsverein, Mitglied im dortigen plattdeutschen Arbeitskreis und aktiver Platt-Sprecher,
  • der Redaktionsleiter der WLZ, Thomas Kobbe, und
  • Andreas Karl Böttcher, er ist Leiter des erst Mitte Januar gegründeten plattdeutschen Arbeitskreises der Bad Arolser Bezirksgruppe im Waldeckischen Geschichtsverein und Vorsitzender des Geschichts- und Heimatvereins „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit“.

Die besten „Wörter Waldecks“ werden auf einem Plakat zusammengestellt, das vor dem Hessentag Ende Mai erscheinen soll.

Und der Fundus der in den zwei Monaten des Wettbewerbs gesammelten Platt-Wörtern geht an die neue Dokumentationsstelle des Waldeckischen Geschichtsvereins in Bad Arolsen.

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