Korbach

Ein Wiedersehen mit alten Freunden

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- Korbach (den). Das Alpentrio Tirol. Die Feldberger. Mara Kayser. Und: Maxi Arland. Die Korbacher Stadthalle war am Donnerstagabend Anlaufpunkt für Volksmusikfans weit über die Grenzen der Kreisstadt hinaus.

Bereits nach wenigen Sekunden sind die Leinen los und die Emotionen groß. Moderator Maxi Arland nimmt das gut gelaunte Publikum rund zweieinhalb Stunden lang mit auf eine musikalische Reise. Stücke aus Volksmusik und Schlager bereichert er zusammen mit seinen acht Unterstützern auf der Bühne um altbekannte Seemannslieder.

Die Stimmung ist fantastisch. Kein Wunder: Das Konzept, mit dem Maxi und Co. durch Deutschland schippern, ist durchdacht bis ins letzte Detail. Die Bühnendeko sorgt mit Rettungsreifen, dem MS Paloma-Modell und allerhand Seemannsgarn für ordentliche Atmosphäre. Möwengeschrei, Schiffshorn und Sturmböen über die Lautsprecher steuern ihr Übriges bei.

Einer steifen Brise gleich stürmt das Alpentrio Tirol, das in Korbach fast ein Heimspiel hat, die Bühne. Der Georg, der Christoph und der Mario zeigen vom Hitmedley bis zum aktuellen Titel „Tausendmal so schön“ was sie gut können: Stimmung machen und Herzen wärmen. Bei ihrer Ankündigung zum kommenden Konzert in der Nikolaikirche geht ein Raunen durchs Publikum, wie es sonst nur todesmutige Artisten aus dem Zirkus zu erzeugen vermögen.

Der besondere Charme der Show liegt darin, dass die Akteure auf ihren Auftrittsort vorbereitet sind: So war Frau Wäber in ihren Geschichten am Korbacher Rathaus unterwegs, die touristischen Glanzpunkte fehlten ebenfalls nicht. Da macht es kaum etwas, dass Korbachs Nachbarort „Strotha“ heißt und aus „die“ Kuhbach „der“ Kuhbach wird.

Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Samstag, den 17. April 2010.

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