Ehemaliger Uplandschüler kommt zum Abi-Treffen aus Singapur

Ein Willinger Weltbürger

Willingen - „Eigentlich bin ich ein Reisemuffel“, lacht Frieder Rummel. Dabei stehen im Jahr rund 20 Fernreisen in seinem Terminkalender. Die herbstliche Tour ins heimatliche Upland hatte jetzt allerdings private Gründe: Der 59-Jährige kam aus Singapur, um am Klassentreffen in Willingen teilzunehmen.

Nach beruflichen Reisen in die Volksrepublik China, nach Vietnam, Shanghai, San Francisco, Dubai und in andere Städte und Länder, von denen die meisten nur träumen, war der Abstecher in den Weltcup-Ort für Frieder Rummel einer der Höhepunkte des Jahres - ein Ausflug in die Kindheit und Jugend sozusagen. Mutter Erika war glücklich, ihn mal wieder in die Arme schließen zu können, und beim Wiedersehen mit den früheren Schulkameraden gab es viel zu erzählen.

Die Eindrücke und Erfahrungen eines spannenden Berufslebens haben die Erinnerungen an die Zeit in Willingen nicht verdrängt: an das Haus mitten im Dorf, wo Frieder Rummel, seine Zwillingsschwester Erika und die vier Jahre jüngere Annegret ihre ersten Lebensjahre verbracht haben; an das „Kaninchendorf“ im angrenzenden Kurgarten; an die Spielkameraden; an den Umzug ins Forsthaus im Stryck, der den damals Neunjährigen schwer mitgenommen hat. Weg aus der vertrauten Umgebung…

Von Ulrike Schiefner

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