Spatenstich für das neue Conti-Technologiezentrum in Korbach

"Wir bringen Korbach in die Welt" / Video

Korbach - 45 Millionen Euro investiert der Continental-Konzern in ein neues Technologiezentrum in Korbach. Am Donnerstag war erster Spatenstich mit hochkarätigen Gästen am Standort Korbach.

HPTC heißt das englische Kürzel für das große Projekt: "High Performance Technology Center". Landläufig geht es um die Entwicklung und Produktion so richtig breiter und sportlicher "Schlappen" - also Reifen für allerhöchste Ansprüche. Weltweit zentral wird dafür in Korbach quasi eine "Fabrik in der Fabrik" aufgebaut. Im Juli 2016 sollen in der Hansestadt nicht nur die ersten UHP-Reifen ("Ultra High Performance") vom Band rollen, sondern der Standort Korbach wird zugleich Motor in der Prozess- und Fertigungstechnik für alle Conti-Reifenwerke. "Wir bringen Korbach in die Welt", resümierte Nikolai Setzer bei der Feierstunde am Donnerstagmittag unter großem Applaus.

Setzer ist als Vorstandsmitglied des Continental-Konzerns (Hannover) verantwortlich für das Reifengeschäft. Mit dem Technologiezentrum schafft Conti in Korbach zugleich über 60 neue hochwertige Arbeitsplätze, betonte der Korbacher Werksleiter Lothar Salokat. Er dankte dem Projektteam aus rund 30 Mitarbeitern und der gesamten Belegschaft für hervorragende Arbeit. Denn das technische Wissen, aber insbesondere auch die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter waren ausschlaggebend, dass sich Conti unter 17 Reifenwerken weltweit für Korbach entschied, um das Technologiezentrum zu verwirklichen. "Alle am Standort haben beigetragen, dass dies eine tolle Geschichte wird", untermauerte Betriebsratschef Jörg Schönfelder.

"Der Forschungsbereich stärkt nicht nur den Standort auf Dauer, sondern macht uns auch wettbewerbsfähig in der Welt", würdigte Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) im Namen der Landesregierung das Conti-Projekt: "Für die nordhessische Wirtschaft ist das ein ganz großer Schritt." Weitere Redner beim feierlichen Spatenstich waren Korbachs Bürgermeister Klaus Friedrich und Landrat Dr. Reinhard Kubat, die gleichermaßen die Bedeutung des Conti-Projekts für die Hansestadt und die gesamte Region unterstrichen. (Jörg Kleine)

Ein Video dazu gibt es hier:

Mehr in unserer Zeitungsausgabe vom 12. September.

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