Buchenberg

„Wir sind froh, dass wir euch haben“

- Vöhl-Buchenberg. Mit einem bunten Programm und einer Premiere feierten die Buchenberger Landfrauen am Samstagabend das 50-jährige Bestehen ihres Vereins.

Tausende von Kuchen und Torten haben die Buchenberger Landfrauen in den vergangenen 50 Jahren für Feierlichkeiten gebacken, sie haben große Feste und Basare organisiert, Kochbücher und Rezepthefte geschrieben, sich weitergebildet, Großveranstaltungen mitgestaltet, Seniorennachmittage ausgerichtet und Vereinsfahrten unternommen. Kurzum: Sie haben ein reges Vereinsleben gepflegt, bei dem sie nicht nur sich selbst in den Mittelpunkt stellten, sondern das in die ganze Gemeinde hineinwirkte. Das wurde am Samstagabend abermals deutlich, als die Buchenberger Landfrauen zusammen mit vielen geladenen Gästen in der außergewöhnlich fein und herbstlich geschmückten Vöhler Henkelhalle das 50-jährige Bestehen ihres Vereins feierten. „Neun mutige Frauen gründeten den Landfrauenverein Buchenberg vor 50 Jahren. Inzwischen zählen mehr als 100 aktive Frauen zu uns“, sagte Margot Knauer, die dem Verein seit mehr als 20 Jahren engagiert vorsteht. „So blicken wir voller Stolz auf die vergangenen fünf Jahrzehnte zurück – auch, weil wir es immer wieder geschafft haben, junge Frauen zu integrieren. Und unsere 18 Minibienen zeigen, dass wir uns um die Zukunft nicht sorgen müssen“, unterstrich sie in ihrer Begrüßung. Vöhls Bürgermeister Harald Plünnecke lobte das „segensreiche Wirken des Landfrauenvereins“. Die Landfrauen würden Tugenden und Werte pflegen, die das Leben in den Dörfern lebenswert und attraktiv machten, würden Einsatz für die Gemeinschaft, Bildung und Kultur zeigen. „Ich bin stolz auf unsere Landfrauen“, sagte er und dankte vor allem auch der Vereinsvorsitzenden Margot Knauer für ihre Engagement. Der Buchenberger Ortsvorsteher Hans-Joachim Dohl bezeichnete die Landfrauen als Brückenbauerinnen, sie würden stets hilfsbereit Generationen und Menschen verbinden: „Ohne euch würde uns viel fehlen. Wir sind froh, dass wir euch haben“. (md)Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Montag, 24. Oktober 2011.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare