Korbach:

„Wir wissen Ihren Einsatz zu schätzen“

- Korbach. Die Zahl der Einsatzkräfte bei den Korbacher Feuerwehren ist im vergangenen Jahr um drei Prozent gestiegen. Außerdem sind die Einsätzkräfte treu: Für 40 Jahre aktiven Dienst wurden vier Aktive ausgezeichnet.

Ihnen galt viel Applaus am Freitagabend bei der Versammlung aller Korbacher Wehren in Meineringhausen. 433 Aktive gehören der Einsatzabteilung der Wehren an, darunter 62 Frauen. Damit sei die Zahl der Aktiven gegenüber 2009 um drei Prozent gestiegen, lobte Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt, der am Freitag zum 22. Mal den Jahresbericht abgab –und selbst für 40 Jahre aktiven Dienst geehrt wurde. Der Jugendfeuerwehr gehören 169 Nachwuchs-Brandschützer an, zur Bambini-Feuerwehr zählen 67 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren. Die Musikabteilung mit Spielmannszug und „First Guards of St. Kilian“ ist 31 Mitglieder stark und die Alters- und Ehrenabteilung umfasst 249 Mann. 177 Einsätze „Die Zahl der Einsätze ist in den vergangenen Jahren einigermaßen konstant geblieben“, konstatierte Schmidt: 2010 fuhren die Wehren in der Großgemeinde Korbach insgesamt 177 Einsätze. Darunter waren 43 Brandeinsätze, 87 technische Hilfeleistungen und Verkehrsunfälle sowie 47 Fehlalarmierungen. Schmidt lobte einen „sehr guten Ausbildungsstand“: 2010 absolvierten 86 aktive Mitglieder insgesamt 31 verschiedene Lehrgänge. Dafür dankte er seinen Kameradinnen und Kameraden ebenso wie für ihre stetige Einsatzbereitschaft, ihre Bereitschaft, Brandsicherheitsdienste zu leisten, Brandschutz in den Kindergärten zu lehren, Winterdienste an den weit über 1000 Unterflurhydranten zu absolvieren und an Alarm- und Leistungsübungen sowie Wettkämpfen teilzunehmen. Schmidt gratulierte der Goldhäuser Wehr, die bei den Hessischen Feuerwehrleistungsübungen auf Landesebene 2010 den 2. Platz belegte, und der Wehr aus Nordenbeck, die bei den Stadtpokalwettkämpfen den Sieg errang. Das Fahrzeug, das im Oktober 2010 bei einem Unfall zerstört wurde, wird aktuell ersetzt durch ein Tanklöschfahrzeug TLF 20/40-SL, dessen Löschwassertank 4500 Liter Wasser und 500 Liter Schaum fassen kann, erklärte Schmidt. Außerdem soll ein 30 Jahre alter Gerätewagen Gefahrgut ersetzt werden. Die Sanierung des Feuerwehrhauses in Alleringhausen stehe auf der Prioritätenliste.Mehr in der WLZ-Zeitungsausgabe vom 14. März.