Waldeck-Frankenberg

„Wollen verlässliche Auskunft“

- Waldeck-Frankenberg (lb). „Klartext bitte!“: Welche Zukunft haben die Grundschulen im Landkreis? Der Kreiselternbeirat fühlt sich im Unklaren gelassen und mahnt mehr Transparenz an.

„Es gibt eine ganze Menge Eltern mit einem schulreifen Kind, die noch nicht wissen, ob die Grundschule, die am nächsten liegt, überhaupt noch existiert, wenn ihr Kind zum 1. August eingeschult wird“, so der Kreiselternbeirat (KEB) in einer Stellungnahme, die am Freitag auch an den Landkreis Waldeck-Frankenberg gegangen ist.

Hintergrund ist, dass Kultusministerin Dorothea Henzler schon im vergangenen Jahr den Schulentwicklungsplan für die Grundschulen im Landkreis abgelehnt hat. Das Ziel, kleine Schulen stärker als bisher im Verbund zusammenarbeiten zu lassen, werde im Konzept des Landkreises für die Grundschulen nicht nachdrücklich genug verfolgt, begründete die FDP-Politikerin den Schritt. Ein überarbeitetes Papier soll voraussichtlich als Entwurf erst im Herbst in den politischen Gremien des Kreises beraten und bis zum Jahresende dem Kultusministerium zur Zustimmung vorgelegt werden.

Ziel ist, die Schullandschaft „in einem Guss“ neu zu ordnen. Denn in diesem Jahr steht auch die Fortschreibung der Schulentwicklungspläne für die Haupt- und Realschulen, die Gesamtschulen und die Gymnasien an. Die Pläne für die Grundschulen und die weiterführenden Schulen sollen gemeinsam fortgeschrieben werden. Der Kreiselternbeirat fürchtet indes kurzfristige Schließungen von Schulen und spricht von einer „Hinhaltetaktik“. Notwendig sei mehr Transparenz. „Lieber ein Ende mit Schrecken als einen Schrecken ohne Ende. Klartext bitte“, heißt es in der Stellungnahme des Eltern-Gremiums.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Samstag, 12. März.

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