Saisonbeginn im Nationalpark-Zentrum · Ausstellung eröffnet

Zentrum erwacht aus dem Winterschlaf

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- Vöhl-Herzhausen (resa). Fast einen Monat hatte das Nationalpark-Zentrum bei Herzhausen geschlossen. Am Mittwoch öffnete Leiterin Petra Schlaugat wieder die Türen. Und wer genau hinsieht, entdeckt kleine Veränderungen.

Wer mit offenen Augen durch die Dauerausstellung im Nationalpark-Zentrum bei Herzhausen geht, findet nach der vierwöchigen Winterpause Neuigkeiten. „Während der Schließzeit haben wir Wartungsarbeiten durchgeführt, die Wände gestrichen und außerdem ziert ein neues Kunstwerk den Ausstellungsraum“, erzählt Einrichtungsleiterin Petra Schlaugat.

Beim Verlassen des ersten Teils der Ausstellung trafen die Besucher bisher auf eine weiße Wand. „Das hat mir nicht gefallen, weil man sich immer etwas verloren fühlte“, sagt Petra Schlaugat. Also führt ab sofort der „Hirschbaum“, den aufmerksame Wanderer nicht weit vom Nationalpark-Zentrum finden, die Besucher in den zweiten Teil der Ausstellung. Künstlerin Martha Kosthorst hat in den vergangenen Wochen die Buche, deren Form an einen Hirschkopf mit Geweih erinnert, an die Museumswand gemalt und damit die Ausstellung ergänzt.

35 000 Besucher kamen im vergangenen Jahr. Und damit sich die Gäste auch künftig wohlfühlen im Zentrum bei Herzhausen, will sich das Team um Petra Schlaugat noch verstärkt um die Ausstellung kümmern. „Das ist unsere Kernkompetenz“, sagt sie.Noch in diesem Jahr soll die Ausstellung erweitert werden. „Gemeinsam mit vielen Experten erarbeiten wir ein Konzept, um dem Kapitel Weltnatur­erbe Raum in unserer Ausstellung zu geben“, erklärt die Einrichtungsleiterin.

Zur Wiederöffnung nach der Winterpause eröffneten Gisela und Joachim Kaiser ihre Ausstellung „Viel Gegend – Impressionen aus dem Edertal“. Die Malerin und der Fotograf zeigen Bilder und alte Fotografien von der Eder. Der Eintritt ist frei.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Mittwoch, 1.Februar

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