Marker-Breite-Schüler vor der Kamera

Zweitklässler erklären Begriffe für Hessenquiz

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Und Action: Lucy (l.) und Luisa (r.) aus der Marker-Breite-Schule erklärten gestern ebenso wie ihre Klassenkameraden vor der Kamera des Hessischen Rundfunks Begriffe aus der Region.Foto: Demski

Korbach - Die Aufregung in den Klassen 2a und 2b in der Marker-Breite-Schule war gestern Morgen groß: Der Hessische Rundfunk war zu Besuch und drehte mit den Kindern Szenen für das Hessenquiz. Die Schüler entpuppten sich dabei als echte Experten der Region.

Lucy und Luisa sind ganz schön aufgeregt. Sie sitzen an einem Schultisch, vor ihnen hat der Hessische Rundfunk zwei Kameras aufgebaut, das Licht im Klassenzimmer geht aus, und ein großer Scheinwerfer ist auf die beiden Schülerinnen gerichtet. Als dann auch noch die schwarze Klappe zuschnappt und jemand „Und Action“ ruft, wird es Ernst. Die Kinder sollen Begriffe aus der Region erklären - für das Hessenquiz. Deswegen ist das hr-Fernsehen am Donnerstag zu Gast in der Marker-Breite-Schule, und deswegen sitzen Lucy und Luisa zum ersten Mal in ihrem Leben vor der Kamera.

16 Jungen und Mädchen genießen den Auftritt

Das Prinzip dürften die meisten Fernsehzuschauer älteren Semesters noch von „Dingsda“ kennen: Kinder erklären Begriffe, und Erwachsene müssen raten. „Das war so aufregend“, sagt Lucy hinterher, „überall waren Kameras, und ich wusste erst gar nicht mehr, was ich sagen wollte.“ Aber dann fiel es ihr doch wieder ein. Welchen Begriff sie erklärt hat, bleibt allerdings streng geheim, schließlich wird das Hessenquiz mit den Kindern aus Korbach erst im nächsten Jahr ausgestrahlt.

Insgesamt 16 Jungen und Mädchen treten im Laufe des Tages vor die Kamera - die einen keck, die anderen schüchtern. Aber sie alle werden von den Redakteuren des Hessischen Rundfunks aus der Reserve gelockt.

„Das würde ich am liebsten den ganzen Morgen machen“, sagt Tom lachend. Und Kumpel Elias ist der gleichen Meinung. „Es gab da so einen Fernseher, auf den die Kamera die Bilder überträgt“, hat Tom beobachtet, „da habe ich immer hingeguckt, wenn ich nicht gerade dran war.“ Und dort hat er dann das gesehen, was die hr-Zuschauer im nächsten Jahr zu sehen bekommen. „Darauf freue ich mich jetzt schon“, sagt Elias.

Marilena hat zu Hause für die Kamera geübt

Mit dabei ist dann auch Marilena. „Ich habe zu Hause ein bisschen geübt“, erzählt sie, „meine Mutter hat zum Beispiel ‚Auto‘ gesagt, und ich habe dann ‚es hat vier Reifen‘ gesagt.“ Bestens vorbereitet, war die Aufregung bei der Zweitklässlerin dann gar nicht mehr so groß, als sie am Tisch Platz nahm. Immer in Zweierteams stellen sich die Kinder den Fragen der Redakteure - und die versprechen, dass am Ende wohl auch alle Kinder mal im Fernsehen zu sehen sein werden.

Von Theresa Demski und Johannes Jäckel

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