Sängerfest des Vöhler Sängerbundes in Buchenberg

Zwischen Rock, Pop und Romantik

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Chorleiter Uli Butterweck dirigierte in Buchenberg auch die Gemeinschaftschöre des Vöhler Sängerbundes.

Vöhl-Buchenberg - Wenn Musik tatsächlich die Sonne beschwören könnte - der Vöhler Sängerbund hätte es am Sonntag geschafft. Trotz widriger Bedingungen lieferten die Chöre ein beschwingtes Konzert.

„Mit dem Wetter ist es in Buchenberg so eine Sache: Wir bewegen uns fast im hochalpinen Gelände“, scherzte Moderator Jens Denhof zum Auftakt des Sängerfests. Aber von Petrus‘ schlechter Laune ließen sich die Chöre das Konzert nicht verdrießen.

„Mit Freunden feiern“, so hieß die musikalische Devise des gastgebenden MGV Buchenberg zur Begrüßung. Und alle Chöre stimmten fröhlich ein.

Samba, Rock, rote Rosen

Den Auftakt machten die Gemeinschaftschöre des Vöhler Sängerbundes - gemischte Ensembles und Männerchöre. Mit ihrem jungen Dirigenten Tobias Hahn kredenzte die „Liedertafel“ Marienhagen im Anschluss etwa das „Ave Maria der Berge“. „In Junkers Kneipe“ fühlten sich die „Liederfreunde“ aus Herzhausen mit Chorleiterin Renate Weber pudelwohl, bevor die „ChoriFeen“ aus Buchenberg ihr Programm servierten. Mal poppig („Lollipop“), mal verschmitzt („Zwei kleine Italiener“), mal feurig („Samba lelé“) erntete der Projektchor mit Dirigentin Johanna Tripp und Pianistin Irene Tripp kräftigen Beifall. MGV und Frauenchor Ober-Werbe unter Leitung von Xenia Kautz luden zum romantischen Stelldichein: „Rot sind die Rosen“. Eine rockige Partitur hatte der Gemischte Chor Obernburg mit Dirigent Heiko Seibel im Gepäck: Rod Stewarts Melodie „Sailing“.

Der vielstimmige Fingerhut

Heiter und kraftvoll präsentierten sich Gäste vom „MGV-Quartettverein“ Dinslaken-Hiesfeld. Das Männerensemble mit Dirigent und Solosänger Hans-Dieter Rohde stimmte im hochalpinen Buchenberg „La Montanara“ an. Derweil hat sich Bundeschorleiter Uli Fingerhut das Prädikat „besonders wertvoll“ schon lange verdient. Mit seinen Chören startete er zu einer vielseitigen Reise. Der Gesangverein Thalitter beschwor den „Frieden“, die Chorgemeinschaft Vöhl-Basdorf intonierte Drafi Deutschers „Marmor, Stein und Eisen bricht“ - und der MGV Dorfitter hatte viel Freude am „Stern, der deinen Namen trägt“. Eine glänzende Interpretation im Swing-Rhythmus lieferte der Chor „Man(n) singt“ mit „Hab‘ mein Wage voll gelade“.

Dank an die Gastgeber

Fröhlich, wie Chorleiter Arno Huthwelker zu Beginn begrüßte, ließ er den MGV Buchenberg auch zum Abschied mit Inbrunst singen: „Schöne Maid“.

So waren Willi Butterweck, Vorsitzender des Vöhler Sängerbundes, Bruno Mecke, Vorsitzender des Waldeckischen Sängerbundes, Kreislandwirt Fritz Schäfer, Vöhls Bürgermeister Harald Plünnecke und Gemeindevorstand Heinrich Klein auch voll des Lobes über ein Sängerfest, das unter den Zeltdächern auch Regen und Sturm trotzte. Gerhard Schüßler, Vorsitzender des MGV Buchenberg, bedankte sich für das Vertrauen beim Sängerbund - und bei den Sponsoren für kräftige Unterstützung.

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