Zum Erntedankfest unternimmt die WLZ einen Ausflug in die Backstube

Ein Korn voller Leben

Am Sonntag wird in vielen Gemeinden und auch bei vielen Landwirten Erntedankfest gefeiert. Bäcker Dirk Weber arbeitet Tag für Tag mit der Ernte.

Immer der Nase nach. Während die Straßen noch leer und die Lichter noch dunkel sind, duftet es in der Landesstraße in Sachsenberg bereits nach Gepäck. Und wer dem Duft des Puddingteilchens und der Rosinenschnecke folgt, der entdeckt das große hölzerne Tor, hinter dem von Müdigkeit schon keine Spur mehr zu finden ist. Seit zwei Uhr in der Nacht sind fleißige Hände hier an der Arbeit. Besonnen und auch ein bisschen versonnen kneten Bäcker Dirk Werber und seine Mitarbeiter den Teig. Mehl liegt in der Luft, die Öfen strömen eine wohlige Wärme aus und die Stube hat ihren wohligen Namen verdient.

Dirk Weber feiert hier eigentlich fast jeden Tag sein eigenes kleines Erntedankfest. „Wir haben tolle Rohstoffe, mit denen wir arbeiten dürfen“, schwärmt er und dann stäubt er die Hände kurz mit Mehl ein und beginnt wieder zu kneten. Es sind vor allem alte Getreidearten wie Dinkel, Emme und Einkorn, die es dem Bäcker angetan haben. Da sei nichts rumgezüchtet, sagt er, und sie schmecken. „Es ist spannend, die Sorten wieder zu entdecken und für die Zukunft zu bewahren."

Mehr lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung am Samstag, 3. Oktober.

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