Festgottesdienst zum Kirchweihjubiläum – Bischof Voigt hält Predigt

150 Jahre Auferstehungskirche in Sachsenberg gefeiert

150 Jahre Auferstehungskirche: Bischof Hans-Jörg Voigt aus Hannover hielt die Festpredigt beim Jubiläumsgottesdienst in Sachsenberg.
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150 Jahre Auferstehungskirche: Bischof Hans-Jörg Voigt aus Hannover hielt die Festpredigt beim Jubiläumsgottesdienst in Sachsenberg.

Gottesdienst mit Ehrengast: Zum 150-jährigen Kirchweihjubiläum der Auferstehungskirche der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Sachsenberg war Bischof Hans-Jörg Voigt aus Hannover angereist.

Lichtenfels-Sachsenberg – Der Posaunenchor Sachsenberg startete in den Gottesdienst mit einem Menuett von Händel und begleitete im Anschluss die gemeinsamen Lieder, die mit Mund-Nase- Schutz auch von der Gemeinde mitgesungen werden durften. Nach der für die SELK typischen Abfolge mit Liturgie, Wechselgesang, Lesung, Gebeten und Glaubensbekenntnis, die von Pfarrer Stefan Paternoster geleitet wurde, folgte die Predigt.

Bischof Voigt ging zu Beginn kurz auf die Geschichte der Kirche ein, die 1871 geweiht wurde, und auf die Gründergeneration. Häuser ständen in einem Bild aus dem neuen Testament für die Endlichkeit des menschlichen Leben, weil sie irgendwann „abgerissen“ würden. Das irdische Leben der Menschen sei irgendwann zu Ende, gehe aber durch den Glauben an Jesus über zum ewigen Leben.

Jesus sei wie eine Art Rettungsdecke, in die der Rettungsdienst verletzte oder unterkühlte Menschen einhülle und damit vor dem Erfrieren rette. Durch Sterben und Auferstehung Jesu erhalte der Mensch Vergebung und seine Würde sowie Teilnahme an der Ewigkeit. Teile diese Ewigkeit würden heute schon in der Kirche sichtbar, beispielsweise in Taufe und Abendmahl. Interessanterweise zeige das Kirchenfenster der Auferstehungskirche, Jesus mit einem gelb-goldenen Hintergrund, ähnlich einer Rettungsdecke.

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor Bergheim. Anschließend wurden Grußworte von verschiedenen ehemaligen Pfarrern verlesen, und nach dem Segen gab es ein gemeinsames Mittagessen. (Von Hans Peter Osterhold)

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