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Lichtenfels: Parlament beschließt Anhebung der Abwassergebühren

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Von: Stefanie Rösner

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Leitungswasser fließt im Spülbecken in den Abfluss
Das Parlament Lichtenfels hat der Änderung der Entwässerungssatzung zugestimmt. © Stefanie Rösner

Die Abwassergebühren in der Stadt Lichtenfels werden angehoben. Diese waren seit fast zehn Jahren stabil gewesen, berichtete Bürgermeister Henning Scheele im Stadtparlament.

Lichtenfels – Rücklagen seien mittlerweile aufgelöst. Die Stadt habe diverse Pflichtaufgaben zu erfüllen. Dazu zähle es, die Eigenkontrollverordnung umzusetzen. Da der Gebührenhaushalt ausgeglichen sein muss, sah sich das Parlament gezwungen, die Gebühren nun anzuheben.

Die Stadtverordneten hatten dazu bereits im Dezember einen Ankündigungsbeschluss gefasst. Im März war die Gebührenkalkulation in der Ausschusssitzung vorgestellt worden.

Der Beschluss erfolgte nun einstimmig. Die Niederschlagswassergebühr beträgt jetzt - rückwirkend zum 1. Januar 2022 - 0,68 Euro jährlich pro Quadratmeter versiegelter Fläche. Bisher waren es 59 Cent. Die Schmutzwassergebühr wird von 2,87 Euro auf 3,21 Euro pro Kubikmeter angehoben. Die Grundgebühr pro Kanalanschluss beträgt nun zehn Euro statt bisher fünf Euro.

„Gebührenerhöhungen machen keinen Spaß“, sagte Horst Wendt (WGL). Dennoch hatte der Haupt- und Finanzausschuss die Erhöhung empfohlen, da „weitere Investitionen anstehen“.  (Stefanie Rösner)

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