„Du bist und bleibst ein Original“

Alf Höfer ist mit dem Hessischen Verdienstorden am Bande ausgezeichnet

Hessischer Verdienstorden am Bande für Alf Höfer (Mitte), von links:  der designierte Bürgermeister Henning Scheele (von links), Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese, amtierender Bürgermeister Uwe Steuber und Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg. 
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Zum Hessischen Verdienstorden am Bande gratulieren Alf Höfer (Mitte) der designierte Bürgermeister Henning Scheele (von links), Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese, amtierender Bürgermeister Uwe Steuber und Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg. 

Lichtenfels – Der Goddelsheimer Christdemokrat Alf Höfer ist mit dem Hessischen Verdienstorden am Bande ausgezeichnet worden.

Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese überreichte Urkunde und Orden in der Mehrzweckhalle Goddelsheim, wo sich Familie sowie zahlreiche Freunde und politische Wegbegleiter Höfers zur Feierstunde eingefunden hatten.

Bereits im Oktober 2017 hatten Bürgermeister Uwe Steuber und der Magistrat der Stadt Lichtenfels Alf Höfer für den Hessischen Verdienstorden am Bande vorgeschlagen – eine besondere Auszeichnung, die nur selten überreicht wird. „Du gehörst zu denen, die den Orden richtig verdient haben“, unterstrich Karl-Friedrich Frese in seiner Laudatio. Er lobte Alf Höfer als „zuverlässigen Partner, guten Ratgeber und lieben Menschen“. „Du lebst das Ehrenamt. Ehrenamtliche wie Du halten die Gesellschaft zusammen“, dankte er für das Engagement.

Der 73-Jährige gebürtige Frankfurter Alf Höfer engagierte sich 19 Jahre als Stadtjugendfeuerwehrwart in Lichtenfels, war von 1985 bis 2002 CDU-Stadtverordneter, darunter fünf Jahre lang Fraktionsvorsitzender, ehe er 2002 das Amt des Ersten Stadtrates in Lichtenfels übernahm, das er immer noch ausübt. Er war außerdem viele Jahre Kreistagsabgeordneter, führte 38 Jahre lang den Stadtverband der CDU Lichtenfels und übernahm Arbeiten in der CDU-Geschäftsstelle in Korbach.

"Liebenswert mit Ecken und Kanten"

Seit 1980 ist der ehemalige Berufssoldat Mitglied des Kyffhäuser Bundes: Seit 1982 sitzt er der Kyffhäuser Kameradschaft Goddelsheim vor, seit 1991 ist er Landesgeschäftsführer (Hessen), seit 1996 stellvertretender Vorsitzender des Kyffhäuser-Kreisverbandes Waldeck, seit 1998 außerdem Geschäftsführer des Deutschen Soldatenbundes und der Kameradenvereinigung. Für sein vielfältiges Engagement wurde er bereits mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet, mit der Goldenen Ehrennadel der Stadt Lichtenfels und dem Verdienstorden des Bundes.

Bürgermeister Steuber hob zudem hervor, dass Alf Höfer sich auch mit viel Herzblut für die Partnerschaft mit Tannroda engagiert habe. Dank seines langjährigen Einsatzes für die Stadt Lichtenfels sei er „das Gedächtnis des Rathauses“, betonte Uwe Steuber und dankte für die Zusammenarbeit. Höfer habe Besonderes geleistet.

„Ehrenamtliche wie Du schenken den Menschen Zeit, geben der Heimat ein Gesicht und bieten den Jungen Orientierung“, betonte CDU-Landtagsabgeordneter Armin Schwarz. „Lichtenfels und seine Menschen liegen Alf Höfer am Herzen, er scheut keine Mühe, Probleme für Lichtenfels zu lösen“, lobte CDU-Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg als Höfer als „liebenswerten Menschen mit Ecken und Kanten“. Werner Deubel, Vorsitzender des Kyffhäuserbundes Hessen, überbrachte ebenfalls Glückwünsche.

Geehrt und dankbar

„Ich fühle mich geehrt und bin dankbar“, sagte Alf Höfer. Die Auszeichnung „entschädigt einen. Ein Ehrenamt ist ja nicht immer lieb, nett und putzig. Ich hätte den ein oder anderen lieben Mitbürger gerne auch mal über den Acker gejagt.“  

Mit diesem Geständnis brachte er seine Gäste zum Lachen, und Bürgermeister Steuber zu der Aussage: „Alf Höfer, Du bist und bleibst ein Original.“ (md)

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