Termin soll am 15. September sein

Bürgermeisterwahl in Lichtenfels: Tritt Uwe Steuber nochmal an?

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Uwe Steuber ist seit 2002 Bürgermeister von Lichtenfels.

Lichtenfels. Am 15. September soll die Bürgermeisterwahl in Lichtenfels stattfinden. Ob der amtierende Bürgermeister Uwe Steuber nochmals antritt, ist noch offen.

Der gebürtige Korbacher ging 2001 erstmals ins Rennen um den Bürgermeistertitel der Stadt Lichtenfels. Gegen seinen damaligen Mitbewerber Hans-Peter Rischard gewann er mit 74,9 Prozent. Am 1. März 2002 trat er die Nachfolge von Wolfgang Wennemuth an. 2007 wurde er als einziger Bewerber mit 93,4 Prozent in seinem Amt bestätigt. Im September 2013 ging er in seine 3. Amtszeit mit 77 Prozent. In allen Stadtteilen erhielt er zwischen 73 und 85 Prozent Zustimmung – außer in Dalwigksthal, wo ihm nur 50 Prozent ihre Stimme gaben. Aus Kostengründen wollte die finanzschwache Kommune sich damals aus der Unterhaltung des DGH Alte Schule zurückziehen. Um sie als Treffpunkt zu erhalten, gründeten Dalwigksthaler 2012 als Antwort eine Bürgergenossenschaft.

„Wenn ich bei der dritten Wahl noch einmal so ein Topergebnis von 93,4 Prozent wie vor sechs Jahren erreicht hätte, dann wäre ich kein Bürgermeister mit Ecken und Kanten – und die sind wichtig, wenn man etwas voranbringen will“, hatte Steuber damals gesagt.

Die finanzielle Situation von Lichtenfels ist nach wie vor bescheiden. Dennoch hat Steuber zusammen mit Magistrat und Stadtverordneten in den vergangenen sechs Jahren vieles angeschoben, was die Stadt mit ihrem acht Ortsteilen zukunftsfähig machen soll. Klare Ziele hat Steuber mit der Bürgerschaft für ganz Lichtenfels ins Visier genommen: Mit dem „Zielsystem“ haben sie ein Leitbild für die Zukunft der Stadt erarbeitet, danach richten sich die Entscheidungen und Ausgaben. Derzeit entsteht ein neues Baugebiet in Goddelsheim und Steuber setzt auf Wirtschaftsförderung – zuletzt etwa wurde eine neue Zufahrtsstraße zu Analyticon in Dalwigksthal ermöglicht.

Allerdings ist ihm bisher kein Wort zu entlocken, ob er ein viertes Mal zur Bürgermeisterwahl antreten wird. „Ich teile am 18. März in der Stadtverordnetensitzung mit, ob ich mir eine vierte Amtszeit vorstellen könnte“, sagte er unserer Zeitung.

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