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Chorkonzert in Goddelsheim – Holger Born 20 Jahre Chorleiter des MGV

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MGV Goddelsheim
Nach langer Pause wieder in Aktion: Der Männergesangverein „Liedertafel“ Goddelsheim veranstaltete ein erfolgreiches Konzert in der Mehrzweckhalle. © Kuhnhenne

Nach vierjähriger Pause hat der Männergesangverein „Liedertafel“ Goddelsheim wieder zu einem Konzert in der Festhalle eingeladen.

Lichtenfels-Goddelsheim – Neben der „Liedertafel“ wirkte auch der Goddelsheimer Frauenchor „TonArt“ sowie der gebürtige Goddelsheimer Singer-Songwriter Niklas Behle mit seiner Band mit.

Bei seiner Begrüßung erinnerte Vorsitzender Thomas Behle an das letzte Konzert in der Festhalle mit dem Südtiroler Bergsteigerchor Coro Sasslong im Oktober 2018. In der Goddelsheimer Kirche gab es Ende Juni 2019 dann noch ein gemeinsames Konzert der „Liedertafel“ mit dem ukrainischen „Männerquartett Odessa“. Danach legte das Corona-Virus die Vereinsarbeit weitgehend still. Besonders freute es ihn, dass dem Männerchor „die Lust am Singen nicht verloren gegangen ist“ und der Goddelsheimer Frauenchor sogar einige neue und junge Sängerinnen dazu gewonnen hat.

Zehn Lieder hatte Holger Born für die Goddelsheimer Sänger ausgesucht. Neben klassischer Männerchorliteratur wie „Abendruhe“, „Horch, was kommt von draußen rein“ und „Hab mein’ Wagen“ sowie italienischen Weisen („La Montanara“ oder „Benia Calastoria“) gab es auch modernere Stücke („Ich schenk dir einen Schutzengel“). Zum ersten Mal in Goddelsheim wurde das estnische „Mis on inimene“ (Pärt Uusberg) und „Sancta maria“ vorgetragen. Freilich durfte auch die „heimliche“ schottische Nationalhymne „Loch Lomond“ als Zugabe nicht fehlen.

Nach langer Pause wieder in Aktion: Der Männergesangverein „Liedertafel“ Goddelsheim veranstaltete ein erfolgreiches Konzert in der Mehrzweckhalle mit dem Frauenchor „TonArt“ sowie Niklas Behle und Band.
Der Frauenchor „TonArt“ war ebenfalls zu hören. © Kuhnhenne

Mit vier Liedern erfreute der Goddelsheimer Frauenchor „TonArt“ unter der Leitung von Claudia Vach. Ihr Ehemann Martin Vach begleitete dabei auf dem Klavier. In der Corona-Zeit und zeitweise „online“ hatten sie drei Stücke neu einstudiert - „Kum Ba Ya“, „Leuchtturm“ und „The Love of a Friend“. Mit „So soll es bleiben“ von Annette Humpe begeisterten sie die Zuhörer ebenfalls zum Schluss ihres Auftritts.

Niklas Behle und Band
Niklas Behle und Band. © Kuhnenne

„Indie-Rock“ präsentierten zwischen den Auftritten der beiden Chöre Niklas Behle und Band; Florian Müller am Schlagzeug, Kooshan Baheri am Bass und Marcel Nitsche an der Gitarre. Seit diesem Jahr spielen sie zusammen. Neben drei bereits bekannten und schon mehrfach gespielten Stücken wie „Pole Position“ und „Hemera“ wurden auch drei neue selbst geschriebene Songs vorgestellt wie „Hopeland Hotel“, die in diesem Jahr veröffentlicht werden sollen.

Neben den Liedvorträgen stand auch Chorleiter Holger Born – für ihn selbst vollkommen überraschend – im Mittelpunkt des Abends. Im Jahr 2001 hatte der Dodenauer Dirigent den Goddelsheimer Männerchor übernommen, der zuvor 50 Jahre von Heribert Middeke geleitet worden war. In seiner Laudatio auf Holger Born zählte Thomas Behle noch einmal zahlreiche gemeinsame Erfolge in den vergangenen 20 Jahren auf.

Mit dem eigens verfassten Ständchen „Wir sagen Dankeschön für 20 Jahre mit Holger“ und dem Wunsch nach weiteren vielen gemeinsamen Jahren überraschten auch die Sänger musikalisch den sichtlich bewegten Chorleiter.  (gk)

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