Lichtenfelser Stadtverordnete beraten über Waldbewirtschaftung

„Ein schwieriger Betrieb“

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Die Windwurfschäden vom Orkantief Kyrill (Archivfoto) waren in Lichtenfels hoch, nach wie vor wird aufgeforstet.

Der Wald ist eine Art Tafelsilber der Stadt Lichtenfels. Mehr als 2000 Hektar Holzbodenfläche sind in ihrem Besitz und damit ist sie einer der größten kommunalen Waldbesitzer in Hessen. Beförstert wird der Wald vom Hessen Forst – doch ob das so bleiben soll, steht in Frage.

Die Lichtenfelser Stadtverordneten hatten im Frühjahr auf Antrag der Wählergemeinschaft (WGL) den Magistrat beauftragt zu prüfen, ob die Stadt den Wald selbst beförstern könne. Zuvor hatte Hessen Forst angekündigt, landesweit die Kosten für die Bewirtschaftung zu erhöhen. Dienstleister oder Förster.

Am Dienstagabend stellte Bürgermeister Uwe Steuber bei der Sitzung der Lichtenfelser Stadtverordneten in Immighausen die Ergebnisse der Prüfung vor – die allerdings nicht ganz den Vorstellungen der Parlamentarier entsprachen.

In Absprache mit dem Hessischen Waldbesitzerverband ist ein Interessenbekundungsverfahren vorgesehen, nach dessen Abschluss die Forstdienstleistung für den Stadtwald europaweit ausgeschrieben werden soll.

Die Aussicht auf eine europaweite Ausschreibung schreckte in der Versammlung ab.

Mehr lesen Sie in der Zeitungsausgabe der Waldeckischen Landeszeitung am Donnerstag, 19. November 2015.

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