Bürgerworkshop am 17. Februar

Erste Kommune in Waldeck-Frankenberg: Lichtenfelser bauen an Zukunftsstrategie

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Mit dem „Zielsystem“ die Zukunft angehen: Im November tagte bereits die politische Gemeinde unter Moderation von Carmen Möller (4. von links), Martina Truth und Dr. Alfred Reichwein (6. und 7. von links). 

Lichtenfels. Die Stadt Lichtenfels geht mit dem „Zielsystem“ neue Wege: Unter dem Titel „Quo vadis, Lichtenfels?“ entwickeln Verwaltung und Politik zusammen mit der Bürgerschaft eine grundsätzliche Strategie für die Zukunft – als erste Kommune in Waldeck-Frankenberg.

Für Samstag, 17. Februar, sind die Lichtenfelser von 10 bis 14 Uhr zu einem offenen Bürger-Workshop in das Bürgerhaus von Rhadern eingeladen.

Bei einem politischen Workshop haben Magistrat und Stadtverordnete bereits im November 2017 eine Vision erarbeitet. Die wird den Bürgerinnen und Bürgern am 17. Februar vorgestellt. „Die strategischen Ziele werden diskutiert, wir werden die gegenwärtige Lage der Stadt darstellen, Anregungen aufnehmen und so die strategische Ausrichtung der Stadt Lichtenfels auf eine breite und gemeinsam getragene Basis stellen“, erklärt Carmen Möller. Die Betriebswirtin ist Managerin in einem Unternehmen, das Strategien für Kommunen entwickelt und die Prozesse moderiert.

Um Lichtenfels für die Zukunft zu rüsten hat Bürgermeister Uwe Steuber sie eingeladen, das Projekt „Zielsystem“ professionell zu begleiten. „Für so eine große Aufgabe brauchen wir Fachkompetenz und Moderation von außen“, bekräftigt er den Schritt.

Dabei sollen die strategischen Ziele der Stadt nicht nur gemeinsam mit der Bürgerschaft erarbeitet, sondern auch im Parlament verbindlich beschlossen werden. Außerdem sollen sich die ersten konkreten Schritte bereits im nächsten Haushaltsentwurf wiederwinden, erklärt die Expertin. „Um das zu schaffen, müssen wir von Anfang an wirklich konkret werden“, sagt Bürgermeister Steuber. „Und es muss entschieden werden, welche Ziele in der Hierarchie ganz oben stehen“, ergänzt Carmen Möller.

Eine Vision hat die poltischen Gemeinde im November formuliert. „Lichtenfels ist eine Stadt mit zufriedenen Bürgern in funktionierenden Ortsgemeinschaften“. Um das zu garantieren, muss unter anderem eine Infrastruktur für ein lebenswertes Wohnen geschaffen werden. Um wiederum dahin zu kommen, heißt es unter anderem: Straßenzustand verbessern, günstigen Wohnraum anbieten, örtliche soziale Treffpunkte schaffen sowie Entwicklungsmöglichkeiten durch Bauland und Gewerbegebiete, mehr Seniorengerechtigkeit herstellen und vieles mehr, erklärt Carmen Möller.

Darüber, und über die anderen möglichen Ziele, wird am Samstag, 17. Februar, im DGH Rhadern ausführlich mit den Bürgern diskutiert.

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