Kripo ermittelt weiter

Feuer in Lichtenfels: 80.000 Euro Sachschaden - Brandstiftung möglich

Brandstiftung ist möglich, die Kripo ermittelt: In der Scheune in Münden wurden landwirtschaftliche Geräte, Heu und Stroh gelagert.
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Brandstiftung ist möglich, die Kripo ermittelt: In der Scheune in Münden wurden landwirtschaftliche Geräte, Heu und Stroh gelagert.

Nach dem erneuten Brand in Münden ruft die Kripo Waldeck-Frankenberg die Bevölkerung in dem Lichtenfelser Stadtteil nochmals auf, wachsam zu sein und Beobachtungen zu melden. 

Lichtenfels-Münden - Nach rund einem Monat „Pause“ hatte es im Lichtenfelser Stadtteil Münden wieder gebrannt: Nach Angaben der Polizei wurde am Samstag um 4.45 Uhr der Brand einer Scheune gemeldet.

Beim Eintreffen der ersten Brandschützer hatte die Scheune bereits im Vollbrand gestanden. In der Scheune wurden landwirtschaftliche Geräte, Heu und Stroh gelagert. Personen kamen durch den Brand nicht zu Schaden, berichtet die Polizei. Doch es entstand großer Sachschaden: „Die Schadenshöhe liegt bei rund 80 000 Euro“, erklärt Dirk Richter, Sprecher der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg.

Die Kriminalpolizei in Korbach ermittelt weiter, sie gehe von Brandstiftung aus, könne aktuell aber auch technische Gründe noch nicht ausschließen, so Richter. Bürgermeister Henning Scheele bittet als oberster Brandschützer der Stadt, „über Beobachtungen, die sachdienlich sein könnten, die Polizei zu informieren“. Hinweise bitte an die Polizei in Frankenberg, Telefon 06451/72030.

Für die Brandbekämpfung waren Feuerwehren aus Lichtenfels und Medebach im Einsatz. Ende August hatte in Münden ein großer Viehunterstand, in dem auch zahlreiche Strohballen gelagert waren, gebrannt. Das war der sechste Brand innerhalb weniger Tage in dem Ort. (md/tk)

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