FDP-Fraktion beantragt Prüfung

Gemeindeschwester für Lichtenfels gewünscht

Ärztin, Frau mit weißem Kittel und einem Stethoskop  um den Hals
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Eine Gemeindeschwester könnte die Ärztin entlasten.

Die FDP-Fraktion im Lichtenfelser Parlament beantragt, die Einstellung einer Gemeindeschwester zu prüfen und zu eruieren, wie eine Nichtärztliche Praxisassistenz (Näpa) beschäftigt werden könnte.

Lichtenfels – Ziel: Die medizinische Versorgung vor allem der älteren Bevölkerung auf dem Lande sicherzustellen. Dabei sollten die Förderung „Gemeindeschwester 2.0“ der hessischen Landesregierung und andere Fördermöglichkeiten mit einbezogen werden.

„In Lichtenfels sind fast ein Viertel der Einwohner 70 Jahre und älter“, erklärte Friedhelm Emde von der FDP den Vorstoß seiner Fraktion. Besonders in dieser Altersgruppe steige die Zahl derer, die in ihrer Mobilität eingeschränkt und auf Hausbesuche angewiesen seien.

„Es geht darum, die Ärztin, die wir haben, zu unterstützen. Und wollen wir auf Dauer auf dem Lande Ärztinnen und Ärzte haben, müssen wir Wege finden, deren tägliche Arbeit zu unterstützen, um ihre Belastung auf ein erträgliches Maß zurückzuschrauben“, bat Friedhelm Emde von der FDP um Zustimmung.

Er bat Magistrat und Verwaltung auch in Abstimmung mit der Lichtenfelser Ärztin, dem DRK Waldeck-Frankenberg und anderen möglichen Trägern oder Organisatoren zu überprüfen, was an Unterstützung möglich sei.  md

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