Sonntagabend im Kriminalreport

Goddelsheimer Fall Pompetzki wird beleuchtet

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Der Kriminalfall Pompetzki, der vor 25 Jahren in Goddelsheim und weit darüber hinaus für Entsetzen sorgte, wird am Sonntagabend im Kriminalreport beleuchtet. 

Lichtenfels. Es war einer der großen, dramatischen Kriminalfälle, der 1991 in ganz Deutschland für Entsetzen sorgte und viele offene Fragen hinterlassen hat: Der Doppelmord am Ehepaar Pompetzki in Goddelsheim. Am Sonntag, 21. Februar, greift die neueste Ausgabe des „Maintower Kriminalreports“ den Fall um 19 Uhr im hr-Fernsehen noch einmal auf.

 Im Juli 1991 wurde das wohlhabende Ehepaar Annemarie und Walter Pompetzki im eigenen Haus erschossen. Der Sohn, Peter Pompetzki, meldete sich Tage später bei der Polizei. Er habe seine Eltern tot aufgefunden. Das Haus war durchwühlt, vieles deutete auf einen Raubmord hin. Doch schnell geriet der Sohn selbst unter Verdacht, es folgte ein langer Indizienprozess, in dem er sich in Widersprüche verstrickte.

 Zwei Jahre später, am 17. Mai 1993, wurde Peter Pompetzki schuldig gesprochen und als Mörder zu lebenslanger Haft verurteilt. Zwei Tage nach dem Urteil war Peter Pompetzki tot, er hatte sich in seiner Zelle in der JVA Kassel erhängt. Der damals 23-Jährige hinterließ einen Abschiedsbrief. Sein damaliger Verteidiger Ulrich Ziegert zweifelt laut Boulevardmagazin „Maintower“ bis heute an der Schuld seines Mandanten.

Eine Wiederholung ist am Montag um 23.30 Uhr im hr-Fernsehen zu sehen. (r/md)

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