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Großbrand bei Firma Brützel in Goddelsheim simuliert

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Von: Marianne Dämmer

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Übung: Großbrand bei Firma Brützel in Goddelsheim, Menschenrettung aus einer verrauchten Werkstatt. An der Großübung nahmen vier der Lichtenfelser Wehren teil.
Übung: Großbrand bei Firma Brützel in Goddelsheim, Menschenrettung aus einer verrauchten Werkstatt. An der Großübung nahmen vier der Lichtenfelser Wehren teil. © Marianne Dämmer

Großbrand bei Firma Brützel in Goddelsheim und vier vermisste Personen im verrauchten Gebäude – das war das Übungs-Szenario am Abend des 27. Oktober.

Lichtenfels-Goddesheim – Großbrand bei der Firma Brützel in Goddelsheim und vier vermisste Personen im völlig verrauchten Gebäude – das war das Szenario, dem sich die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehren Lichtenfels-Nord am Donnerstagabend, 27. Oktober, kurz nach 18 Uhr stellten.

Das Szenario war gestellt für die erste gemeinsame Großübung der Freiwilligen Feuerwehren aus Goddelsheim, Immighausen, Rhadern und Fürstenberg sowie der technischen Einsatzleitung nach dem Ausbruch von Corona, erklärt Dirk Klein, Vize-Stadtbrandinspektor der Stadt Lichtenfels. Einsatzleitung hatte Stadtbrandinspektor (SBI) Klaus Debus.

Angenommen worden war eine Explosion in der Werkstatt, die gänzlich verraucht war. Vier Personen, darunter zwei Kinder, galten in dem Gebäude als vermisst. Unter Atemschutz leiteten die Helfer sofort die Personenrettung ein, ihre Kameraden starteten gleichzeitig die Bekämpfung des Brandes, der überzugreifen drohte auf eine benachbarte Halle, in der Papier und Holz lagerte. Wieder andere Helfer leuchteten das Gelände aus, um sicheres Arbeiten zu ermöglichen, erklärte Klein. Wasser wurde den vorhandenen Überflurhydranten entnommen, die Funktionstüchtigkeit sei überprüft worden, so Klein.

Rund 40 Feuerwehrfrauen und -männer nahmen an der Übung teil, darunter zehn Atemschutzgeräteträger (AGT). „Erstmals haben wir versucht, die Atemschutzgeräteträger über einen separaten Funkkanal zu führen“, erklärt SBI Klaus Debus: „Während Peter Bochon die AGT-Überwachung leitete, war Wiltrud Haase für die Koordination an der Einsatzstelle zuständig. Es funktionierte sehr gut, alle Teilnehmer konnten so deutlich konzentrierter arbeiten – das behalten wir bei“, unterstreicht Klaus Debus.

Mit dem Ablauf der gesamten Großübung sei er „sehr zufrieden“. Sei Dank gelte den Kameraden und der Firma Brützel. (md)

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