Kommunalwahl: Die Grünen in Lichtenfels wollen „grüne Ur-Themen“ in Angriff nehmen

Grüne Lichtenfels: Infrastruktur verbessern - Radwege, Internet, Betriebe

Die Grünen in Lichtenfels treten mit sieben Kandidatinnen und Kandidaten bei der Wahl an.
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Die Grünen in Lichtenfels treten mit sieben Kandidatinnen und Kandidaten bei der Wahl an.

Die Lichtenfelser Grünen treten mit hoher Frauenquote und einigen neuen Gesichtern zur Kommunalwahl an.

Lichtenfels – Neben Spitzenkandidat Gerwin Meinke (Sachsenberg) treten Claudia Schmidt (Dalwigksthal), Jonas Ruß (Sachsenberg), Fiona Saalfrank (Sachsenberg), Heike Meinke (Sachsenberg), Ursula Müller (Rhadern) und Tanja Steden (Dalwigksthal) an.

„Wir sind eine ausgewogene Mischung und werden als Team die grünen Ur-Themen in Angriff nehmen. Nur weil andere Parteien erkannt haben, dass es den menschengemachten Klimawandel gibt, heißt es ja nicht, dass sie die notwendigen Maßnahmen auch ergreifen werden“, erklärt Meinke.

Ein zentrales Thema stelle der Wald da – „einst leistungsstark und gewinnbringend, erleben wir nun die Auswirkungen des Klimawandels mit voller Wucht“, so Meinke. Nur im Gespräch mit allen Beteiligten – darunter Forst, Jagd, Waldbesitzern, Naturschutzbund – lasse sich eine zukunftsfähige Perspektive entwickeln. Neben allen Konzepten – Klimaschutzkonzept, energieneutrale Kommune – bedürfe es der Einrichtung von Schutzzonen.

„Angesichts des vergangenen Jahres, das von Mindereinnahmen durch die Coronapandemie gekennzeichnet ist, steht zu befürchten, dass die Abgaben- und Gebührenschraube sich verstärkt negativ für unsere Mitbürger auswirken wird. Hier muss genau hingeschaut werden“, betont Meinke: Es dürfe nach einer solchen Krise nicht die nächste Krise folgen, in die eine übermäßige Abgabenlast hineinführe.

Die Grünen wollen „ein lebenswertes Lichtenfels erhalten und voranbringen. Beteiligungskonzepte zur Weiterentwicklung unserer Stadt sind für uns wesentlich“, so Meinke. Auch der Ausbau der Infrastruktur sei wichtig: Radwegebau, bezahlbares Internet für alle, Vermarktung von regionalen Produkten, Einbeziehung und Förderung heimischer Betriebe, Erhalt und Ausbau gesundheitsfördernder, sozialer und familienfreundlicher Strukturen für alle Altersgruppen“.  red

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