Reise durch den Lichtenfelser Stadtwald führt zu den Aarhängen und Flächen „Am Wischer“

Hohe Kosten durch Wildverbiss

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Den Waldbegang am Freitagnachmittag leitete Revierförster Lukas Wiederhold (6.v.l.). Die Reise führte unter anderem an die Aarhänge - mit Blick auf Westfalen. Foto: Marianne Dämmer

Lichtenfels. Schatzkästchen und Kummerflächen – der Lichtenfelser Stadtwald hat beides zu bieten. Im Moment überwiegen allerdings die Kummerflächen mit hohem Wildverbiss.

Lichtenfels. Schatzkästchen und Kummerflächen – der Lichtenfelser Stadtwald hat beides zu bieten. Im Moment überwiegen allerdings die Kummerflächen mit hohem Wildverbiss. Deutlich wurde das bei der Waldbereisung, die Lukas Wiederhold, Leiter des Forstreviers Fürstenberg, am Freitagnachmittag für Mitglieder der Lichtenfelser Ausschüsse führte.

Der Lichtenfelser Stadtwald sei gekennzeichnet durch seine Exposition nach Westen, wenig Niederschlag, das Fehlen tiefgründiger Böden, viele Hanglagen und einen sehr hohen Wilddruck, erklärte Revierförster Wiederhold – und das sind nicht die besten Voraussetzungen, um Bäume schnell und gesund ins Geld wachsen zu lassen.

Immer wieder kam die Sprache auf den hohen Wildverbiss. „Wenn nichts gegen den Wildverbiss unternommen wird, müssen wir in fünf Jahren drauflegen“, war das Resümee von Bürgermeister Steuber nach der Waldbereisung. Er kündigte an, mit den Jagdgenossenschaften nochmals „kräftig in den Dialog zu gehen.“ (md)

Mehr lesen Sie in der Ausgabe der Waldeckischen Landeszeitung vom 10. Oktober.

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