Fürstenberg – Hotel und Restaurant zur Igelstadt bereitet sich auf die Öffnung am 15. Mai vor

Fürstenberg: „Wir müssen sehen, wie das funktioniert“

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Neu arrangieren: Daniel Fein und Friedrich Weitekamp (von links) vom Hotel zur Igelstadt in Fürstenberg in einem Teil des Restaurants. Jeweils ein Tisch wird entfernt, außerdem müssen Sie die Tischdecken abnehmen. Zucker, Ketchup und dergleichen müssen einzeln verpackt sein. Für das Foto nahmen sie die Schutzmasken ab .  

Das Restaurant des Hotels zur Igelstadt in Fürstenberg ist groß genug, doch eng an Familienfeiern, Gruppenreisen und Hotel angeschlossen - eine Herausforderung in Corona-Zeiten.  

Lichtenfels-Fürstenberg – Restaurants und Hotels dürfen am 15. Mai ihren Betrieb wieder aufnehmen – unter strengen Auflagen. Für die Betreiber des Hotels zur Igelstadt in Fürstenberg kommen sie einerseits eine Woche zu spät, denn sie hätten gern den Muttertag mitgenommen. „Andererseits hätten wir so schnell wahrscheinlich nicht reagieren und die neuen Auflagen umsetzen können“, sagen Geschäftsführer Daniel Fein und Friedrich Weitekamp, der für die Buchungen zuständig ist.

Sie haben Glück: Ihr Restaurant erstreckt sich über mehrere Räume und ist so groß, „dass wir auch unter Einhaltung der Abstandsregeln 50, 60 Gäste platzieren können“. 

Einzelne Gästen haben schon neu gebucht

Die Herausforderung für sie ist jedoch: „Wir haben hier keine Laufkundschaft wie in der Stadt – außer an Sonn- und Feiertagen. Unser Restaurant lebt in erster Linie von Familienfeiern sowie Motorradgruppen, Vereinsfahrten und vornehmlich älteren Urlaubern, die in größeren Gruppen per Bus anreisen. Wir waren ab April richtig gut gebucht, alles sah nach einem guten Jahr aus. Aber dann kam Corona und alle haben zu Beginn der Krise erst mal abgesagt – ist ja auch verständlich. Bis Juli ist alles storniert,“ sagt Friedrich Weitekamp. Personal mussten sie zum größten Teil entlassen.

„Wir hoffen jetzt auf kurzfristige Buchungen. Die ersten Motorradfahrer haben sich schon gemeldet, als die Lockerungen verkündet wurden. Wir hoffen auch, dass die ein oder andere Familienfeier nachgeholt wird. Da ist aber die Frage, ob die Familien sich das schon trauen“. Da Ferienwohnungen derzeit leichter zu vermieten seien als Hotelzimmer, planen sie, im angrenzenden Deutschen Haus einige Wohnungen einzurichten.

„Ansonsten bereiten wir uns vor, so gut wir können: Einige Tische werden rausgenommen, die Tischdecken abgenommen, Salz- und Pfefferstreuer sind nicht erlaubt. Alles, was auf den Tischen steht, muss in Portionsbeuteln abgepackt sein“, zählt Fein auf. „Es sind nur Tellergerichte erlaubt, Büfett ist nur mit Schutz und anreichen möglich. Wir müssen sehen, wie das funktioniert“, sagt Daniel Fein. (md)

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