Vöhlerin übernimmt Leitung der Grundschule in Sachsenberg

Julia Drzezla neue Schulleiterin in Sachsenberg

Neue Schulleiterin an der Grundschule Sachsenberg: Julia Drzezla.
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Neue Schulleiterin an der Grundschule Sachsenberg: Julia Drzezla.

Die Grundschule in Sachsenberg hat eine neue Schulleiterin: Julia Drzezla bekleidet das Amt nun auch offiziell, nachdem sie es im Dezember 2019 bereits kommissarisch übernommen hat.

Lichtenfels-Sachsenberg – „Die Arbeit an der Grundschule Sachsenberg ist für mich zu einer Herzensangelegenheit geworden“, erklärt die 29-jährige Lehrerin, die in Düsseldorf geboren wurde, im Vöhler Ortsteil Harbshausen aufgewachsen ist und nun mit ihrem Mann in Vöhl wohnt. Als Kind besuchte sie die Grundschule in Herzhausen, wechselte dann zur Alten Landesschule in Korbach bis zur 11. Klasse und absolvierte am Beruflichen Gymnasium ihr Abitur. Nach dem Studium in Kassel begann sie 2016 an der Grundschule Goddelsheim ihr Referendariat. Spezialisiert ist sie auf die Fächer Mathe, Deutsch und Sachunterricht. 2018 wurde sie für ein Jahr an die Grundschule Sachsenberg abgeordnet – und blieb.

„Ich bin hier sehr herzlich aufgenommen worden und in die Gemeinschaft reingewachsen. Ich bekomme viel Unterstützung in der Zusammenarbeit mit dem Team“, sagt die Vöhlerin. Inzwischen seien Kollegium und Schülergemeinde wie eine zweite Familie geworden, erklärt die 29-Jährige, die im Frühjahr kommenden Jahres ihr erstes Kind erwartet.

In der Elternzeit wird ihre Kollegin Claudia Bartl die kommissarische Leitung der Schule wieder übernehmen. Sie hatte sich der Aufgabe bereits gestellt, nachdem im August 2018 die bisherige Schulleiterin Helga Wutke in den Ruhestand verabschiedet worden war.

Digitalisierung weiter ausbauen

Derzeit besuchen rund 60 Mädchen und Jungen die Grundschule in Sachsenberg, es gibt fünf festangestellte Lehrkräfte und zwei mit Lehrauftrag. Zum Einzugsgebiet der Grundschule gehören Neukirchen, Münden, Dalwigksthal und Sachsenberg. Die gesamte Schulgemeinde sei froh, dass der Unterricht wieder in der Schule stattfinden könne, auch wenn die Schüler und Eltern im Lockdown hervorragend mitgearbeitet hätten, erklärt Julia Drzezla. Miteinander in der Schule zu sein, sei das Beste für die Kinder, erklärt die Schulleiterin, die bis zur Schwangerschaft die 3. Klasse unterrichtete und nach der Elternzeit auch weiter im Unterricht mitarbeiten möchte.

Seit 2020 hat die Schule einen „Pakt für den Nachmittag“ geschlossen: Jeden Nachmittag werden die Kinder in unterschiedlichen AGs betreut – das Angebot reicht von „Kleine Forscher, Garten bis zur Hausaufgabenbetreuung. Die Schule habe inzwischen Zugang zu W-LAN und besitze einige Tablets. Den Ausbau der Digitalisierung, der gut angelaufen sei, wolle sie weiter ausbauen. (Von Marianne Dämmer)

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