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Kulturverein Goddelsheim: Werner Emde ist Ehrenmitglied

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Dank für große Verdienste: Werner Emde, Inge Emde und Vorsitzender Reinhard Weber nach der Überreichung der Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft.
Dank für große Verdienste: Werner Emde, Inge Emde und Vorsitzender Reinhard Weber nach der Überreichung der Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft. © Kulturverein Goddelsheim/pr

Im Arbeitskreis des Goddelsheimer Kulturvereins gibt es neue Gesichter, verdiente Männer wurden lobend verabschiedet, Werner Emde zum Ehrenmitglied ernannt.

Lichtenfels-Goddelsheim – Nach drei Jahren coronabedingter Pause hat der Verein zur Erhaltung alten Kulturgutes Goddelsheim, kurz Kulturverein, wieder eine Jahreshauptversammlung abgehalten. Bei den Wahlen traten Werner Emde, Wolfgang Grosche, Werner Schäfer und Kevin Kastens nicht mehr zur Wiederwahl in den Arbeitskreis an. An ihre Stelle wurden Rainer Schneider, Timo Reips und Patrick Scriba gewählt, Kassierer bleibt Stefan Bochon..

Die anderen Vorstands- und Arbeitskreismitglieder sowie die Beisitzerinnen und Leiterinnen der heimatkundlichen Sammlung wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Weber würdigte die Arbeit von Werner Emde, Wolfgang Grosche, Werner Schäfer und Kevin Kastens, „die über viele Jahre tragende Säulen des Vereins waren und sich außerordentlich verdient gemacht haben um Goddelsheim“. Werner Emde wurde aufgrund seiner großen Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt. Er war von 1992 bis 2003 Leiter der heimatkundlichen Sammlung, von 2003 bis 2015 Vize-Vorsitzender und von 2015 bis 2022 Arbeitskreismitglied. „Er war in den vielen Jahren in den unterschiedlichen Funktionen unermüdlich aktiv“, lobte Weber. Unterstützt wurde er von seiner Frau und Söhnen.

Aktiv trotz „Coronapause“

Vereinsvorsitzender Reinhard Weber schaute bei der Jahreshauptversammlung im Gemeindezentrum auf drei Jahre zurück. Beim „Kartoffelbraten 2019“ wurde der über die Dorfentwicklung geförderte Umbau des Dorfmuseums und des Hauses Kalhöfer seiner Bestimmung übergeben. Der Verein hatte sich mit Eigenleistungen und großen finanziellen Mitteln an dem Gesamtprojekt beteiligt. Die historische Fotoausstellung wurde neugestaltet, Texte überarbeitet. Karola Greisler und Sylvia Bangert setzten unter Mithilfe einer engagierten Gruppe aus Laisa außerdem den Webstuhl instand.

Ansonsten konzentrierten sich die Arbeiten des Vereins auf die Einrichtung von Heimatstube und Dachboden (Isoflocktransfer) sowie Arbeiten an der historischen Waschküche. Weber dankte Otto Richter, der dem Verein eine solide Holzbank für die Außenanlage und zwei historisch gestaltete Regale für die neue Waschküche gespendet hatte.

2020/2021 wurde mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Regionalbudget der LEADER-Region Kellerwald-Edersee sowie Mitteln der Stadt, des Kulturvereins und der Vereine das ungenutzte Obergeschoss des Gemeindezentrums zum Lagerraum umgebaut und Tisch-Bank-Garnituren für das Außengelände angeschafft. „Mit dem Kauf von Sonnenschirmen und Fahrradständern sowie der Einhausung von Mülltonnen und Pochwerk wurden die Restarbeiten abgeschlossen“, dankte Reinhard Weber allen Beteiligten für ihr ehrenamtliches Engagement, ohne dass „das Leben in unserem Dorf nicht so lebenswert wäre.“

Am Sonntag, 18. September, ist das Fest „Kartoffelbraten“ geplant. Thema der Veranstaltung ist die Historie und Sanierung der St. Martins Kirche Goddelsheim. (red)

„Wolfgang Grosche war seit 2001 Arbeitskreismitglied, immer zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wurde. Oft hat er mit Werner Emde zusammen die Arbeiten durchgeführt“, sagte Weber. Beim Kartoffelbraten half er beim Auf- und Abbau und engagierte sich als Bäckergehilfe.

Werner Schäfer war seit 2003 im Arbeitskreis. „Sein Name bleibt untrennbar mit dem Backofen verbunden. Ohne „Gustav“ hätte es der Verein nicht geschafft, so exzellentes Brot aus dem Vereinsbackofen anzubieten“, lobte Weber. Bereits in der Nacht vor dem „Kartoffelbraten“ wurde von ihm der Teig zubereitet. „Gern gab er das Bäckerhandwerk auch an jüngere Vereinsmitglieder weiter.“

Kevin Kastens habe den Verein seit 2015 tatkräftig unterstützt, vor allem, wenn es um Holzarbeiten ging oder Baumaßnahmen anstanden, dankte Weber.  (red)

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