Vorsitzender Brand: „In Stadtpolitik einmischen“

Lichtenfels: Junge Union wieder aktiv

Die Junge Union Lichtenfels ist wieder aktiv: Hendrik Brand ( 6. von links) führt die JU, vertreten wird er von Karim Belgacem (3. von links). Zu Gast waren bei der Versammlung im Oktober neben Bürgermeister Henning Scheele (links) auch Karl Hendrik Oppermann (rechts) von der CDU Lichtenfels und Johannes Müller (3. von rechts) von der JU Waldeck-Frankenberg.
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Die Junge Union Lichtenfels ist wieder aktiv: Hendrik Brand ( 6. von links) führt die JU, vertreten wird er von Karim Belgacem (3. von links). Zu Gast waren bei der Versammlung im Oktober neben Bürgermeister Henning Scheele (links) auch Karl Hendrik Oppermann (rechts) von der CDU Lichtenfels und Johannes Müller (3. von rechts) von der JU Waldeck-Frankenberg.

Lichtenfels – Nach fast zehnjähriger Pause meldet die Junge Union Lichtenfels sich mit neuer Besetzung, aber alter Stärke zurück. Auf der Jahreshauptversammlung in der Festhalle Münden stellte sich die JU Lichtenfels neu auf.

Der Vorstand setzt sich nach der Wahl, die im Oktober stattfand, wie folgt zusammen: Den Vorsitz übernahm Hendrik Brand (Münden), sein Vertreter wurde Karim Belgacem (Neukirchen). Den Posten des Schriftführers bekleidet zukünftig Maximilian Blotenberg und Jonas Kraushaar ist für die Kassenführung zuständig. Der Beauftragte für die Öffentlichkeitsarbeit ist Julian Kahlhöfer.

Der JU-Kreisvorsitzende Johannes Müller überbrachte die Grüße des Kreisvorstandes und hob die Reaktivierung als „ein schönes Ereignis in schwierigen Zeiten“ hervor. Wie auch der als Gast geladene Lichtenfelser Bürgermeister Henning Scheele verwies Müller auf die Herausforderungen, die sich für politische Parteien und Vereinigungen durch die momentan pandemiebedingten Einschränkungen ergeben.

„In der aktuellen Situation ist es durchaus bemerkenswert, aber auch ein wichtiges Signal, dass sich junge Menschen aktiv in die Gesellschaft einbringen wollen“, stellte Bürgermeister Scheele fest.

Der Vorsitzende der CDU Lichtenfels, Karl Hendrik Oppermann, freute sich, dass die etwas in Vergessenheit geratene JU Lichtenfels einen zweiten Frühling erlebe. Er forderte die Mitglieder der JU Lichtenfels auf, sich auch kritisch zu Wort zu melden und die Interessen der jüngeren Lichtenfelser Einwohner aktiv in die politische Entscheidungsprozesse einzubringen.

In seiner Rede als Vorsitzender formulierte Hendrik Brand gleich die ersten Ziele. „Wir wollen jedem jungen Menschen in Lichtenfels die Möglichkeit bieten, sich aktiv in die Lichtenfelser Stadtpolitik einzumischen, seine Ideen und Anregungen einzubringen und damit bessere politische Entscheidungen zu erreichen. Lichtenfels ist unsere Heimat und wir sind ihre Zukunft und gerade deshalb wollen wir mit klaren Forderungen, beispielsweise dem Ausbau der dringend notwendigen digitalen Infrastruktur oder der zukunftsorientierten Sicherstellung einer hohen Lebensqualität, in allen Lichtenfelser Stadtteilen mitgestalten.“

Neben dem politischen Tagesgeschäft dürfe „das Gemeinschaftsgefühl dabei auf keinen Fall zu kurz kommen. Deshalb werden wir sowohl Bildungsveranstaltungen besuchen als auch eigene Veranstaltungsformate entwickeln“, fügte der stellvertretende Vorsitzende, Karim Belgacem, hinzu. Daneben wird ein weiterer Arbeitsschwerpunkt der ersten Monate in der Erarbeitung neuer Kommunikationsmöglichkeiten liegen.

„Die Junge Union Lichtenfels ist ab sofort in allen gängigen sozialen Medien vertreten und wird diese zur Kommunikation nutzen“, fügte der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit, Julian Kahlhöfer, hinzu. „Wir würden uns freuen, wenn wir schon bald neue Mitglieder und Interessierte begrüßen dürften.“  red

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