Alexandra Paul neue Stadtjugendfeuerwehrwartin

Lichtenfelser Feuerwehren bestätigen Vorstand

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Für die Feuerwehr eingesetzt: Knapp 30 Kameraden wurden bei der Versammlung geehrt oder befördert.

Lichtenfels. Ihrem Vorstandsteam haben die Lichtenfelser Feuerwehrleute das Vertrauen ausgesprochen. Es gibt aber einige Baustellen, etwa Atemschutz und Digitalfunk.

„Einstimmig gewählt bei eigener Enthaltung“: Den Satz wiederholte Bürgermeister Uwe Steuber als Wahlleiter bei der Jahreshauptversammlung der Lichtenfelser Feuerwehren nach jeder Abstimmung. So bestätigten die Kameraden ihren Stadtbrandinspektor Klaus Debus mit seinen Stellvertretern Dirk Klein und Herbert Knipp ebenso wie Schriftführerin Weena Doert.

Neu formiert hat sich die Spitze der Jugendfeuerwehr: Alexandra Paul aus Sachsenberg wurde zur neuen Stadtjugendfeuerwehrwartin gewählt. Ihr Vorgänger Dennis Greisler trat aus persönlichen Gründen nicht mehr an, bleibt der Jugendwehr aber zusammen mit Carolin Steuber als Stellvertreter erhalten.

Klaus Debus blickte auf ein ruhiges Jahr zurück: 48 Mal rückten die Feuerwehren aus. In Sachen Ausstattung erhielten die Goddelsheimer ein neues Löschgruppenfahrzeug LF10. Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug für Fürstenberg sei schon genehmigt. 

„Immighausen könnte auch schon ein neues Fahrzeug haben“, sagte Bürgermeister Uwe Steuber – wegen eines Mangels an Atemschutzgeräteträgern habe das Land noch nicht zugestimmt. Dass es in der ganzen Stadt nur 41 davon gebe, müsse dringend verbessert werden, sagte Debus. Der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer stimmte zu: „Wenn wir nicht in der Lage sind, in ein brennendes Haus hineinzugehen, können wir einen Gutteil unserer Arbeit nicht leisten.“

Berghöfer ging auch auf die Einführung des Digitalfunks ein: Die laufe nicht ohne Probleme – die Kameraden sollten Schwierigkeiten melden, damit sie in Wiesbaden ankommen. Die neue Technik vereinfache derweil die Kommunikation, wenn viele Einsatzgruppen aktiv sind.

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