Im Schnitt ein Einsatz pro Woche

Lichtenfelser Feuerwehren häufiger im Einsatz

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Für Treue und Engagement wurden mehrere Lichtenfelser Kameraden gFür Treue und Engagement in der Feuerwehr wurden mehrere Lichtenfelser Kameraden geehrt.eehrt.

Die Feuerwehren der Stadt Lichtenfels blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück: Die Zahl der Einsätze ist um 18 Prozent gestiegen.

Damit waren sie durchschnittlich einmal pro Woche im Einsatz. Bei der Generalversammlung am Freitag zog Stadtbrandinspektor Klaus Debus eine positive Bilanz des Jahres 2019. Einen Großeinsatz gab es im Februar beim Brand in der alten Brauerei in Sachsenberg. Es gab Unterstützung von anderen Löschzügen, trotzdem dauerte der Einsatz 27 Stunden. In der Anzahl der 52 Einsätze sind auch Brandsicherungsdienste bei Veranstaltungen und Einsatzübungen eingeschlossen.

Seit dem vergangenen Jahr gibt es kreisweit einheitliche Atemschutzgeräte, auch Lichtenfels ist gut ausgestattet. Es fehlen aber noch weitere Kameradinnen und Kameraden, die entsprechende Lehrgänge besuchen oder auffrischen, um diese dann einsetzen zu können.

Im November gab es ein neues Fahrzeug für Fürstenberg, Mitte 2020 kommt das neue Fahrzeug für Immighausen, für 2021 sind die Ersatzbeschaffung eines neuen Einsatzleitwagens und ein neues Fahrzeug für Neukirchen geplant. In Münden muss das gesamte Feuerwehrhaus umgebaut werden, in Dalwigksthal stehen ebenfalls Umbauten an. Die Sirenensteuerungen werden im Verlauf dieses Jahres alle auf digital umgestellt sein.

In den Jugendfeuerwehren der Stadt Lichtenfels sind insgesamt 27 Kinder und Jugendliche aktiv. Beim Aktionstag auf Einladung der Stadt ging es Anfang des Jahres nach Winterberg. Dazu gab es weitere Ausflüge und Zeltlager sowie Brandschutzerziehung in Kitas. Bei den Überprüfungen von Hydranten waren die Jüngsten mit aktiv, und die neuen Allwetterjacken waren auch bereits im Einsatz.

Als neuer Bürgermeister erstmals zu Gast war Hennig Scheele, dem Klaus Debus gleich die passende Jacke überreichte.

Bürgermeister Henning Scheele stellte sich den Kameradinnen und Kameraden vor, bedankte sich für ihre Einsätze und versprach die Unterstützung der städtischen Gremien „als Partner an Ihrer Seite.“ Stadtbrandinspektor Debus überreichte dem Bürgermeister zwei neue Feuerwehrjacken.

Der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer gab zunächst einige Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus, mahnte zur Besonnenheit und dazu, nur seriösen Quellen wie dem Robert-Koch-Institut Glauben zu schenken. Die Kooperation bei den neuen Atemluftgeräten habe im Landkreis gut funktioniert. Demnächst gebe es eine weitere Fortbildung zum Thema E-Mobilität. Sollte die Schweinepest sich ausbreiten, müsse auch mit Einsätzen der Feuerwehr gerechnet werden.

Feuerwehr Lichtenfels ehrt Kameraden

Bei der Generalversammlung gingen Anerkennungsprämien des Landes Hessen für zehn Jahre aktiven Feuerwehrdienst an Sascha Holdem, Steven Pahl, Stefan Vesper, Lars Wagener und Tobias Wittmer; für 20 Jahre an Steven Frese, Ingo Küstner und Heinz-Jürgen Zimmer; für 30 Jahre an Jürgen Wendzik sowie für 40 Jahre an Gerhard Buckert und Wiltrud Haase. 

Das Silberne Brandschutzehrenzeichen am Bande für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielten Klaus Truss, Steven Frese, Martin Kelling und Ulrich Klinger. Das Goldene Brandschutzehrenzeichen für 40 Jahre ging an Dirk Trachte. Plaketten des Bezirksfeuerwehrverbands Kurhessen-Waldeck in Gold für 50 Jahre Zugehörigkeit erhielten Wolfgang Rauch und Wilfried Schnatz.

Von Hans Peter Osterhold

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