Große Prunksitzung - Fetziges Programm

Mündener Narren tanzen auf den Bänken

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Flott: Einen fetzigen Auftritt legte die 2017 gegründete Funkengarde Münden aufs Parkett der ausverkauften Festhalle.

Lichtenfels-Münden. Ordentlich auf die Pauke gehauen haben die Närrinnen und Narrelesen am Sonntagabend in der Karnevalshochburg Münden. Rund 400 Gäste feierten mit der Karnevalsgesellschaft die fünfte Jahreszeit in der ausverkauften Festhalle.

Prinzessin Lea I. (Frieß) und Rrinz Björn I. (Vesper) eröffneten die über drei Stunden dauernde Prunksitzung, die Karnevalspräsident Hartmut Brand mit viel Wortwitz moderierte.

Zum Auftakt sang der Elferrat Lieder, passend zum Mündener Karneval umgedichtet, darunter „Ja, ja der Karneval in Münden“ zur Melodie von „Du hast mich tausendmal belogen“ von Andrea Berg. Sportberichterstatter Hendrik Brand zog die Fußballer der SG Münden/Goddelsheim durch den Kakao. „Früher haben sie geschwitzt, heute wird nur noch darauf geachtet, dass die Frisur sitzt“, frotzelte er.

Einen fetzigen Auftritt legte die 2017 gegründete Funkengarde Münden aufs Parkett. Die Tänzerinnen begeisterten zudem als Flugbegleiterinnen mit einer Reise um die Welt, mit Stationen wie Hawaii, China, Mexico und Russland.

Die Mündener Frauen sangen als „Lustige Witwen“, davon, wie sie ihre ungeliebten Ehemänner „kalt gemacht“ hatten. Bei „Montserrat und Pavarotti“ präsentierten sie zudem Faschings-Arien.

Lukas Brand sang zur Gitarre ein witziges Senioren-Medley. Mit einem tollen Lichterspektakel auf einer in Schwarzlicht getauchten Bühne begeisterte die Mündener Jugend beim „Neon-Tanz“ und der Mündener Mix beim Showtanz „Nein Mann“.

Der Elferrat brachte einen Sketch über eine untreue Ehefrau, wegen der gleich drei Männer vor Petrus Himmelspforte landeten und über eine witzige Kneipentour. Natürlich durften die beliebten Werbespots nicht fehlen, bei denen die Startup-Show „Die Höhle der Löwen“ als „Höhle der Blöden“ veralbert wurde.

Eine Zeitreise ins 18. Jahrhundert macht „Der Rest“ bei „Cissi und der Kaiser“. Donald Trump (Marco Goder) fegte beim Fitnesstraining mit zwei Puppen-Donalds über die Bühne. Höhepunkt war die Hitparade, bei der Melli und Mareen ländliche Lieder schmetterten. Michael Kraushaar heizte als Buddy Ogün mit dem durch Technobeats verfremdeten „Margarete“ von Mozart ein. Bernd Sonnenschein und Lukas Brand sangen „Wo mir sin is Münden“, zur Melodie eines Höhner-Hits. Mit der Münden-Hymne sorgte Sonnenschein dafür, dass die Narren auf den Bänken tanzten und kräftig mitsangen. (nz)

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