Hundeangriff: Leinenzwang galt bereits

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Ein Bullterrier ähnlich diesem auf dem Bild hat einen Mann in Dalwigksthal angegriffen.

Lichtenfels/Frankenberg. Der Hund, der am 27. Mai einen 52-Jährigen in Dalwigksthal angegriffen und schwer verletzt hat, gilt nicht pauschal als Kampfhund. Das sagte Andre Gutmann, Leiter des Ordnungsamts der Stadt Lichtenfels.

Es handelte sich bei dem Tier um einen Miniatur-Bullterrier. Der hatten den Mann stark verletzt, er musste sogar ins künstliche Koma versetzt werden. Die Stadt hat bereits das Veterinäramt und den Hundesachverständigen des Städte- und Gemeindebundes kontaktiert, nun laufe das Verfahren. 

Unter anderem werden alle Beteiligten zu dem Vorfall angehört. „Alles wird genau geprüft“, sagt Bürgermeister Uwe Steuber. Der Hund wurde von der Polizei sichergestellt und bleibt jetzt „bis auf unbestimmte Zeit“ im Tierheim in Frankenberg, wie Gutmann sagte. Dadurch gehe aktuell keine Gefahr von dem Hund aus. 

Vor einem Jahr hatte das Ordnungsamt dem Hundehalter bereits auferlegt, das Tier an der Leine zu führen und das Grundstück einzufrieden. Alle Hundehalter sollten ihre Tiere an der Leine führen, wenn sie mit ihnen spazieren gehen, appellierte Gutmann. 

Den Artikel zum Angriff lesen Sie hier

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