1. WLZ
  2. Waldeck
  3. Lichtenfels

Pfarrer Reinald Richber in Sachsenberg offiziell ins Amt eingeführt

Erstellt:

Kommentare

Neuer Pfarrer: Reinald Richber ist am Wochenende in Sachsenberg im Beisein von Dekanin Eva Brinke-Kriebel in einem feierlichen Gottesdienst offiziell in sein Amt eingeführt worden.
Neuer Pfarrer: Reinald Richber ist am Wochenende in Sachsenberg im Beisein von Dekanin Eva Brinke-Kriebel in einem feierlichen Gottesdienst offiziell in sein Amt eingeführt worden. © Hans Peter Osterhold

Lichtenfels-Sachsenberg – Die evangelische Kirchengemeinde in Sachsenberg hat endlich wieder einen neuen Pfarrer: Reinald Richber.

Lichtenfels-Sachsenberg – Reinald Richber wurde am vergangenen Sonntag in einem Gottesdienst feierlich in sein Amt eingeführt, und nebenbei erfuhr die Gemeinde, wie Wunder geschehen können.

Lange war die Pfarrstelle im Lichtenfelser Stadtteil vakant gewesen. Kaum jemand hatte damit gerechnet, dass jemals wieder ein Pfarrer nach Sachsenberg kommt. Man hatte mit Vertretungen und Lektoren das Gemeindeleben einigermaßen am Laufen gehalten.

Dekanin Eva Brinke-Kriebel sagte dann in ihrer Ansprache: „Es ist wie ein Wunder.“ Offiziell wurde Pfarrer Reinald Richber dann das Pfarramt übertragen mit der üblichen Formel, „die Pflichten des ihm übertragenen Amtes treu zu erfüllen“. Auf die Frage, ob er bereit sei das Amt zu übernehmen, antwortet er mit „Ja“, und auch der Kirchenvorstand stimmte offiziell zu, ihn als Pfarrer zu wählen und zu unterstützen. Die Dekanin bedankte sich bei allen, die die Zeit der Vakanz aktiv mitgestaltet hätten und sagte an Reinald Richber gewandt: „Wir freuen uns auf Sie“.

Die Einsegnung nahm Dekanin Eva Brinke-Kriebel (Dekanin) vor. Mit dabei waren Susanne Petzke und Friedrich Sauer vom Kirchenvorstand.
Die Einsegnung nahm Dekanin Eva Brinke-Kriebel (Dekanin) vor. Mit dabei waren Susanne Petzke und Friedrich Sauer vom Kirchenvorstand. © Hans Peter Osterhold

Dr. Jürgen Römer vom Kirchenvorstand begrüßte den neuen Pfarrer und dankte für das „Wunder“ der Stellenbesetzung. Richber sei in den vergangenen Wochen bereits in der Gemeinde unterwegs gewesen und durch seine offene und freundliche Art bei den Menschen angekommen.

Richber ist nicht nur Theologe, sondern auch Musiker. So sang er zusammen mit Weena Doert das selbst geschriebene Lied „Mauern überstehen“. In seiner Predigt ging Richber dann auf das Reich Gottes ein, das nicht erst bevorstehe, sondern mit dem Erscheinen Jesu auf dieser Erde, bereits angefangen hätte und aktuell weitergebaut werde. An die Gemeinde gewandt: „Wir brauchen einander“. Weitere Elemente des Gottesdienstes waren Gebete, Lesungen und Liedvorträge mit Unterstützung des Chores und des Posaunenchores.

Nach dem Gottesdienst bildete sich eine Schlange von Gratulantinnen und Gratulanten, die den neuen Pfarrer persönlich begrüßen wollten. Anschließend war gemeinsames Kaffeetrinken im Bürgerhaus. (Von Hans Peter Osterhold)

Auch interessant

Kommentare