Bienennahrung und Augenschmaus

Stadt Lichtenfels hat Blühwiesen in einigen Ortsteilen angelegt

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Die Blühwiese in Rhadern begutachten Stadtgärtnerin Kerstin Schnell und Bürgermeister Henning Scheele. Kerstin Schnell hat sie zusammen mit Kollegen vom Bauhof angelegt – auch in anderen Ortsteilen sorgen Blühstreifen für Insektennahrung. 

Stadt Lichtenfels hat Blühwiesen in einigen Ortsteilen angelegt.

Bienen, Hummeln, Wildbienen und Schmetterlinge tummeln sich auf den Blütenmischungen, die an sechs Standorten in der Stadt Lichtenfels neu ausgebracht wurden. Unter anderem Phacelia, Senf und Malven, Buchweizen, Lein und Mohn, Erdrauch, Sonnenblumen und Disteln bieten nun Nahrung für die Insekten – und einen lebendig-bunten Anblick.

Stadtgärtnerin Kerstin Schnell und ihre Kollegen vom Lichtenfelser Bauhof haben die Blühmischung, die vom Maschinenring Waldeck-Frankenberg stammt, an mehreren Orten in der Kommune ausgebracht: Bunte Blumenwiesen finden sich nun in den Baugebieten in Goddelsheim und Immighausen, am Ortsausgang von Goddelsheim in Richtung Rhadern, in Dalwigksthal beim Friedhof, in Sachsenberg beim Friedhof und hinter dem Langegrundsteich sowie in Rhadern beim Spielplatz.

"Sieht schön aus und ist ökologisch sinnvoll"

„Durch die Trockenheit ist nicht alles aufgegangen, aber es sieht trotzdem ganz gut aus“, sagt die Stadtgärtnerin mit Blick auf den Blühstreifen auf dem Areal des ehemaligen Hauses Hamerla in Rhadern. Dort grenzt die Blumenwiese zusammen mit einer Buchenhecke den Spielplatz von dem geschotterten Parkplatz ab, der auf der Abrissfläche vorerst angelegt wurde.

Die verwendete Bienenweide werde ein bis zwei Jahre gut blühen, „dann müssen wir sie wahrscheinlich neu ausbringen“, erklärt die Gartenexpertin. „Es sieht schön aus und ist ökologisch sinnvoll“, sagt Bürgermeister Henning Scheele: „Wir werden mal sehen, wie wir das Projekt weiterführen können.“ (Marianne Dämmer) 

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