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Viel Musik auf der Burg Lichtenfels

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Das „Reutlinger Streichtrio“ mit Friderike Kurth, Fabian Wettstein und Heiko Nonaka. © Frank Seumer

Lichtenfels-Dalwigksthal. Mit zwei Konzerten im Rittersaal hat am Wochenende eine neue Konzertreihe auf Burg Lichtenfels begonnen.

Kein Platz blieb am Samstagabend im Rittersaal frei beim Auftaktkonzert mit dem „Reutlinger Streichtrio“. Fabian Wettstein (Violine), Frederike Kurth (Viola) und Heiko Nonaka (Cello) spielten Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert und Ludwig van Beethoven. 

Ausverkauft war am Sonntagmorgen die weihnachtliche Matinee mit dem Duo Glissando aus Stuttgart. Ungewöhnlich die Besetzung mit Posaune und Harfe. Auf den ersten Blick könnten die Instrumente kaum gegensätzlicher sein, doch der warme Klang der Posaune und die zart perlende Harfe ergänzten sich perfekt. Als Überraschungsgast trat der Stuttgarter Bariton Falko Hönisch auf.

Im Rahmen des vierten Weihnachtsmarktes auf der Burg freute sich Burgherr Tan Siekmann über die große Resonanz. „Das macht Mut auf mehr“, erklärte er gegenüber dieser Zeitung und kündigte für 2017 eine Konzertreihe an. Er erinnerte an eine alte Sage der Burg Lichtensfels, auf der früher ein Licht geleuchtet habe. „Wir haben es wieder angemacht, viele sind dem Licht gefolgt“, so Siekmann. 

Wunsch ist, im kommenden Jahr die Brandenburgischen Konzerte von Johann Sebastian Bach Open Air auf der Burg aufzuführen. „Wir arbeiten dran“, sagte Siekmann. (lb/sr)

Mehr über die Konzerte auf Burg Lichtenfels lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung vom 6. Dezember 2016

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