Wählergemeinschaft will mehr Gewerbe ansiedeln 

Gewerbefläche in Lichtenfels ausweisen 

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Die Wählergemeinschaft Lichtenfels möchte mehr Geld  in mobile Geschwindigkeitsmessanlagen in den Ortsteilen investieren.

Lichtenfels. Mit dem Haushaltsplan 2018 hat sich die Wählergemeinschaft Lichtenfels (WGL) in ihrer Klausurtagung beschäftigt. Zentrale Forderungen: Mehr Gewerbefläche in Lichtenfels ausweisen und  mehr Geld für mobile Geschwindigkeitsmessanlagen in den Ortsteilen investieren.

Fraktionsvorsitzender Horst Wendt begrüßt, dass sich die Stadt Lichtenfels ein Zielsystem geben will. Mit Spannung würden die Ergebnisse des Bürgerworkshops erwartet, der demnächst stattfinden solle. Die WGL werde sich mit den Ergebnissen auseinandersetzen, um für die Zukunft der Stadt Anregungen aufzunehmen.

Mit Blick auf den von Bürgermeister Uwe Steuber eingebrachten Haushaltsplan regt die WGL an, dass sich die Stadt intensiv für die Ausweitung weiterer Gewerbeflächen engagieren möge. Dazu sollte sie die ausgewiesenen Gewerbeflächen in Sachsenberg möglichst bald interessierten Betrieben zur Verfügung stellen. Zugleich sollte sie bei der Überarbeitung des Flächennutzungsplanes beim RP Kassel darauf drängen, dass in Lichtenfels neue Gewerbeflächen ausgewiesen werden dürfen.

Weiter mahnt die WGL, vor einer möglichen Wiederbesetzung der Stellen im städtischen Bauhof eine genaue Kostenanalyse anzustellen: Die Fremdvergabe verschiedener Leistungen solle weiter getestet und ausgewertet werden, bevor freie Stellen wieder besetzt werden. Grundsätzlich halte die WGL eine Fremdvergabe in einigen Bereichen für wirtschaftlicher, will aber Zahlen der Verwaltung abwarten. 

Für zu gering hält die WGL die eingesetzen 4000 Euro für mobile Geschwindigkeitsmessanlagen in den Ortsteilen. Vor allem aus Immighausen und Neukirchen sei Bedarf für solche Anlagen gemeldet worden. 

Insgesamt zeigte sich die WGL jedoch erfreut von der Tendenz des Haushaltsplanes, der erneut einen Schuldenabbau darstellt. Die höheren Gewinne aus dem Stadtwald würden zeigen, dass der eingeschlagene Weg, sich von Hessen-Forst zu trennen, der Richtige sei. (r)

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