Engagierte Frauen gestalten seit 25 Jahren Dorfleben mit

Fleißige Elleringhäuser Wilde-Bienen

Wilde-Bienen Elleringhausen
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Engagiert in der Dorfgemeinschaft: Die Wilde-Bienen aus Elleringhausen haben sich vor 25 Jahren zum ersten Mal getroffen.

Twistetal-Elleringhausen. Von einer Schnapsidee mögen die Frauen nicht sprechen, doch die „Wilde-Bienen“ haben sich bei einem Kneipenabend in Elleringhausen vor 25 Jahren zusammengeschlossen.

Den runden Geburtstag feierten die Frauen mit einem Fest, das durch einen Gottesdienst mit Lektor Werner Poddey eröffnet wurde. Am Gemeinschaftshaus lobten Bürgermeister Stefan Dittmann und Ortsvorsteher Albert Brand das bürgerschaftliche Engagement der Frauen im Dorf. 

Bildband herausgegeben

Während draußen vor dem DGH die Grillspeisen schmurgelten, lockte drinnen eine Kaffeetafel. Honig- und Honigprodukte durften ebensowenig fehlen wie die gelben Bienen-Handtäschchen auf den Tischen. 

Schöne Dorfansichten und Erinnerungen an Veranstaltungen und Treffen im Ort sind in dem Jubiläumsbildband der Frauen zu sehen, der bei der Jubiläumsfeier angeboten wurde. 

Keine wilden Bienen

Mit einem Missverständnis haben die Elleringhäuser Frauen am Anfang zu kämpfen gehabt: Wilde-Bienen sind nun mal keine wilden Bienen, wie Bruni Göbel den Namen der Gruppe erklärt. Ein bisschen spielen sie mit den Worten: Die Wilde ist der Bach durch die Grunddörfer, und die Bienen sind dem Landfrauen-Synonym „fleißige Bienen“ entlehnt. 

Die Frauen helfen, wenn private Hilfe nötig ist, unterstützen örtliche Veranstaltungen, laden die älteren Frauen einmal monatlich zum Kaffee ein und an Fronleichnam in diesem Jahr richten sie das Treffen an der Franzoseneiche aus mit Elleringhäuser, Braunser und Volkhardinghäuser Teilnehmern. 

Zwischen 30 und 92

Bei der Kirmes bieten sie Kaffee und Kuchen. Umgekehrt organisierten die Kirmesmädchen und -burschen beim Jubiläum der Wilde-Bienen die Verpflegung. Die Wilde-Bienen unter Vorsitz von Erika Brühmann, derzeit gehören 20 Frauen zwischen 30 und 92 Jahren dazu, treffen sich jeden ersten Mittwoch im Monat in der Gaststätte „Zweite Heimat“ abends zum Plaudern und zur Vorbereitung von Fahrten oder Wanderungen und Veranstaltungen. 

Fünf neue und jüngere Mitglieder von den „Nachteulen“ haben sich angeschlossen, so dürfte die Zukunft der Gruppe gesichert sein.

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