Wichige Radwegeverbindung droht an Grunderwerb zu scheitern

FWG drängt auf Bau des geplanten Radweges zwischen Mühlhausen und Berndorf

Vertreter von Wählergemeinschaft Twistetal und FWG-Kreisverband werben für den Radweg an der L 3297 zwischen Berndorf und Mühlhausen.
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Vertreter von Wählergemeinschaft Twistetal und FWG-Kreisverband werben für den Radweg an der L 3297 zwischen Berndorf und Mühlhausen.

Bei einer Fraktionssitzung der Wählergemeinschaft Twistetal (WGT) befassten sich die Kommunalpolitiker gemeinsam mit Vertretern der Kreistagsfraktion der Freien Wähler (FW) mit aktuellen Themen der Großgemeinde.

Twsitetal-Berndorf - Dabei ging es um den geplanten Vollausbau der Landesstraße 3297 mit Radweg zwischen Berndorf und Mühlhausen. Schon vor mehr als zehn Jahren hat die Gemeinde hierzu eine Verwaltungsvereinbarung mit Hessen Mobil abgeschlossen.

Nach dem Kenntnisstand der WGT sehen die Planungen einen Baustart in 2021 vor, finanziert aus der „Straßenmodernisierungsoffensive bis 2022“ des Landes Hessen. Fraktionsvorsitzende Hartmuth Schiller erinnerte daran, dass der Eigenanteil der Gemeinde für den Radweg nach einem Finanzierungsplan aus dem Oktober 2017 wegen diverser Fördermittel nur rund 115 000 Euro betragen soll. Offenbar aber verzögere sich die Umsetzung des Bauprojektes durch Widerstände beim notwendigen Grunderwerb, insbesondere für den Radweg.

Grunderwerb muss Chefsache werden

Die WGT appelliert an die Verantwortlichen in der Gemeinde, aber auch bei Hessen Mobil auf die Anlieger zuzugehen, und gegebenenfalls Tauschflächen für eine gute Lösung anzubieten. Die Zeit dränge, wenn es richtig sei, dass das Land die Maßnahme und deren Finanzierung für das Jahr 2021 fest eingeplant habe. Die WGT werde, so Schiller, im Rahmen einer Anfrage den Gemeindevorstand um Auskunft über den Stand der Angelegenheit und über das Tätigwerden des Gemeindevorstandes bitten.

Die Landesstraße zwischen Berndorf und Mühlhausen sei gerade bei Baustellen-Umleitungen an der B 252 extrem belastet, beklagte Marcel Fingerhut. Umso mehr sei es zum Schutze des ansteigenden Fahrradverkehrs geboten, einen Radweg anzulegen. Da auch die Ortsbeiräte von Berndorf und Mühlhausen die Maßnahme befürworten, erwarte die WGT, dass dieses Projekt nunmehr durch den Bürgermeister zur Chefsache gemacht werde.

Weiteres Thema war die Zukunft des Wilke-Geländes in Berndorf. Diese Herkulesaufgabe müsse die Gemeinde in enger Abstimmung mit dem Landkreis und dem Land sowie unter Ausnutzung aller Möglichkeiten des Planungsrechtes angehen, so die Überzeugung der WGT.  red

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