Mit Förderprogrammen mehr erreichen:

Grundsolide ins neue Jahr: Twistetal bringt Dorferneuerung in den Grunddörfer zu Ende

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Vorplatz der Kirche in Nieder-Waroldern: Eine neue Mauer gibt dem Platz Struktur. Projekte wie dieses werden mit dem Dorferneuerungsprogramm finanziert.

Twistetal. Der frisch im Amt bestätigte Bürgermeister Stefan Dittmann hat  den Haushaltsplan für das kommende Jahr vorgelegt.

Das Haushaltsvolumen steigt von 8,2 Millionen Euro im laufenden Jahr auf demnächst 8,4 Millionen. Am Ende bleibt voraussichtlich ein Überschuss von rund 119.000 Euro. Gleichzeitig sinken die Investitionen von 3,3 Millionen Euro auf 1,7 Millionen Euro.

Seinen Blick auf die reinen Haushaltszahlen verbindet der Rathauschef gerne mit dem Blick auf die Einwohnerzahlen. Und die sinken kontinuierlich, lässt man den kurzzeitigen Zuzug von Flüchtlingen im Jahr 2015 außer Betracht. Am 30. Juni war die Großgemeinde Twistetal bei 4435 Einwohnern angekommen im Vergleich zu 4858 im Jahr 2000.

Dittmann: „Wir hatten im vergangenen Jahr 41 Sterbefälle, aber nur 27 Geburten. Außerdem mussten wir einige Wegzüge hinnehmen. Auf Dauer ist das keine gute Entwicklung.“

Deshalb setzt der Bürgermeister auf Neubaugebiete in Mühlhausen, Berndorf und Twiste. Rund 300.000 Euro sind für die Erschließung im kommenden Jahr eingeplant.

Zur Attraktivität der Großgemeinde für junge Familien soll zudem die Sanierung des Freibads Twiste beitragen, ein 100.000-Euro-Projekt, das im Rahmen des Swim-Programms des Landes mit 30 Prozent gefördert werden soll.

75 Prozent Förderung erhofft die Gemeinde aus dem europäischen Leader-Programm für die 130.000 Euro teure Modernisierung der Freilichtbühne Twiste.

In die Schlussphase ist die Dorferneuerung der Grunddörfer eingetreten. Eigentlich war das Ende dieses Förderprogramms im September des laufenden Jahres geplant. Nun aber können noch bis Ende März 2019 Förderanträge gestellt werden.

Die Gemeinde wird die Vorplätze vor den Dorfgemeinschaftshäusern in Elleringhausen und Ober-Waroldern neu gestalten, außerdem den Spielplatz in Nieder-Waroldern. In Ober-Waroldern müssen Mängel am Feuerwehrhaus abgestellt werden.

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