Interkommunale Zusammenarbeit ist Thema bei den Haushaltsberatungen

Twister Standesamt nach Korbach?

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Breuna und Volkmarsen haben 2010 den ersten Schritt gemacht. Das Archivfoto zeigt, wie die  Vernunftehe zwischen Breuna und Volkmarsen besiegelt wurde: V.l. Hauptamtsleiter Jürgen Salokat, Erster Stadtrat Harald Schacht, Breunas Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann, Volkmarsens Bürgermeister Hartmut Linnekugel. 

Twsitetal. Was kann interkommunale Zusammenarbeit leisten? Bad Arolsen, Breuna und Volkmarsen haben bereits ihre Standesämter zusammengelegt und damit gute Erfahrungen gemacht. Nun denken auch Twistetal und Korbach über eine ähnliche Lösung nach.

In der kommenden Woche beginnt eine neue Sitzungsrunde in Twistetal: Am Montag, 30. November, kommt um 20 Uhr der Bauausschuss der Gemeindevertretung zu einer öffentlichen Sitzung im Gemeinschaftsraum der Mehrzweckhalle Berndorf zusammen. Dabei geht es um die Details des geplanten Ausbaus der Strother Straße.

Der Finanzausschuss trifft sich am Dienstag, 1. Dezember, um 19 Uhr im Sitzungszimmer des Twister Rathauses zur Haushaltsberatung. Weitere Themen sind die Neukalkulation der Abwassergebühren und die Erhöhung um rund 60 Cent pro Kubikmeter.

 Außerdem geht es um einen weiteren Schritt in Richtung interkommunale Zusammenarbeit: Konkret sollen die Standesämter von Twistetal und Korbach zusammengelegt werden. Dafür spricht die Tatsache, dass im Durchschnitt der vergangenen Jahre pro Jahr lediglich rund ein Dutzend Sterbefälle, maximal elf Eheschließungen und eine Hausgeburt zu beurkunden waren. Die Aus- und Fortbildung von Standesbeamten ist teuer, ebenso die professionellen Computerprogramme. Bad Arolsen, Breuna und Volkmarsen haben bereits ihre Standesämter zusammengelegt und damit gute Erfahrungen gemacht. Deren gemeinsames Standesamt wird in Volkmarsen geführt. (es)

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